Anschlag auf FlüchtlingsheimBrandstiftern wird Mordabsicht vorgeworfen

In der Nacht zu Sonntag werfen Unbekannte Molotowcocktails auf eine Flüchtlingsunterkunft in Zwickau. In dem Haus sind zu dem Zeitpunkt 15 Menschen. Die Ermittlungen gegen die Täter werden nun ausgeweitet.
Nach einem Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Zwickau in Sachsen ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt wegen versuchten Mordes. Der Vorwurf sei hochgestuft worden, sagte eine Sprecherin. Zunächst war nur wegen versuchter schwerer Brandstiftung ermittelt worden. Unbekannte hatten die Brandsätze auf das Haus geworfen.
Bei dem Anschlag in der Nacht zum Sonntag hielten sich 15 Asylbewerber in der Unterkunft auf. Ein 36-Jähriger rutschte beim Verlassen des Gebäudes aus und zog sich Schnittverletzungen an der Hand zu. Ermittelt werde in alle Richtungen, sagte eine Sprecherin des für extremistische Taten zuständigen Operativen Abwehrzentrums der sächsischen Polizei.