Politik

2000 Projekte bei "WirvsVirus" Bund will Hackathon-Ideen umsetzen

50372938_lay.jpg

Die Vereinigung "Code for Germany" ist Mitinitiator des Hackathons.

(Foto: picture alliance / dpa)

Es ist eine beispiellose Initiative ehrenamtlichen Engagements: Fast 48 Stunden lang arbeiten an diesem Wochenende 43.000 Menschen gemeinsam an digitalen Lösungen gegen die Corona-Pandemie. Die Bundesregierung ist begeistert und verspricht eine schnelle Umsetzung.

Die Bundesregierung hat zugesagt, die besten Ideen und Lösungsansätze aus dem Hackathon #WirVsVirus möglichst zügig umzusetzen. An dem 48-stündigen Event hatten knapp 43.000 Menschen teilgenommen, um Apps und andere Lösungen zur Bewältigung der Corona-Krise zu programmieren und zu gestalten. "Das war offenkundig der größte Hackathon, der jemals weltweit durchgeführt wurde", sagte Kanzleramtsminister Helge Braun.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland hätten sich bereiterklärt, eigene Ideen einzubringen und Maßnahmen gegen den Virus zu ergreifen. "Unser Land und die ganze Welt ist in einer ernsten Lage", sagte Braun. "Und dass so viele freiwillig mithelfen, die Dinge zu tun, die die Bundesregierung alleine nicht geschafft hätte, ist wirklich toll."

Digital-Staatsministerin Dorothee Bär hatte zuvor die Geschwindigkeit des Projekts gelobt. Sie zeigte sich auch "vom Zusammenhalt der Community" und der Leistung der Teams und der Veranstalter beeindruckt. Knapp 2000 Projekte wurden das Wochenende über bearbeitet. Rund 100 Projekte davon seien aus der Bundesregierung gekommen. Bis zum kommenden Wochenende soll nun eine Jury die besten Projekte auswählen.

Die Aktion #WirVsVirus wurde von der Bundesregierung und Tech4Germany, Code for Germany, Impact Hub Berlin, ProjectTogether, SEND e.V., Initiative D21 und Prototype Fund initiiiert. "Wir sind sektorübergreifend zusammengekommen, um gemeinsam einen digitalen Raum zu schaffen, in dem an Lösungen für die Herausforderungen durch Covid19 gearbeitet werden kann", erklärten die Veranstalter.

Quelle: ntv.de, lou/dpa