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Im Südchinesischen Meer China schickt Kampfjets auf strittige Inseln

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Die Lage der umstrittenen Inseln im Südchinesischen Meer.

(Foto: Wikipedia/gemeinfrei)

Die Paracel-Inseln werden nicht nur von China, sondern auch von Vietnam und Taiwan beansprucht. Jetzt ist dort zum ersten Mal ein Langstreckenbomber gelandet, der auch Atombomben abwerfen kann.

China hat zum ersten Mal einen Langstreckenbomber zu den umstrittenen Inseln im Südchinesischen Meer geschickt. Mehrere Kampfjets unterschiedlicher Typen seien auf einem Flugfeld gelandet, teilte die chinesische Luftwaffe mit. Darunter sei der für atomare Angriffe ausgerüstete Langstrecken-Kampfbomber H-6K. Die Flugzeuge hätten Start- und Landemanöver vorgenommen sowie Schießübungen für Ziele auf See.

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"Ich glaube, das ist das erste Mal, dass ein Kampfbomber im Südchinesischen Meer gelandet ist", schrieb die China-Expertin Bonnie Glaser vom Center for Strategic and International Studies (CSIS) bei Twitter. Das Institut veröffentlichte auf seiner Website eine Analyse, derzufolge sich die Landebahn vermutlich auf der Insel Woody befindet. Sie ist der größte chinesische Stützpunkt auf den Paracel-Inseln, die auch von Vietnam und Taiwan beansprucht werden.

Erst vor einigen Wochen hatte der US-Fernsehsender CNBC berichtet, China habe Raketenabwehrsysteme auf den umstrittenen Spratly-Inseln im Südchinesischen Meer installiert. Die unbewohnte Inselgruppe wird auch von Vietnam und den Philippinen beansprucht. Die Regierung in Hanoi hatte das Vorgehen als Verletzung der Souveränität Vietnams verurteilt und Peking aufgefordert, die Raketen abzuziehen.

China streitet mit den Staaten der Region, darunter auch Malaysia und Brunei, um eine strategisch wichtige Gegend im Südchinesischen Meer. Die USA haben China vor einer Militarisierung der Region gewarnt, durch die wichtige Schifffahrtsrouten führen und wo sich bedeutende Öl- und Gasvorkommen befinden sollen. Peking schüttete dort in den vergangenen Jahren künstliche Inseln auf und errichtete Militärstützpunkte.

Quelle: n-tv.de, asc/AFP

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