Politik

Auch in Tiermedizin-Laboren Deutschland soll deutlich mehr Tests bekommen

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Drive-In-Test in Schleswig-Holstein. Durch frühzeitige Tests wird verhindert, dass Infizierte noch viele andere anstecken.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im internationalen Vergleich testet Deutschland schon recht viel auf das Coronavirus. Trotzdem kann längst nicht jeder, dem der Hals kratzt, einfach einen Abstrich vornehmen lassen. Jetzt sollen die Testkapazitäten deutlich ausgebaut werden.

Bund und Länder streben einem Medienbericht zufolge eine Ausweitung der Testkapazitäten für Infektionen mit dem Coronavirus an. Die "Bild"-Zeitung beruft sich auf das interne Beschlussprotokoll einer Telefonkonferenz zwischen Kanzleramtsminister Helge Braun und den Chefs der Staatskanzleien der Länder vom Mittwoch.

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Darin heiße es: "Bund und Länder stimmen darüber ein, die Kapazitäten zur Testung auf das neue Corona-Virus deutlich zu erhöhen." Die jüngsten internationalen und heimischen Erfahrungen mit der Corona-Pandemie zeigten, dass die schnelle Verfügbarkeit von Testungen auf das Coronavirus wesentlich für die Eindämmung und schnelle Behandlung der Kranken sei. In dem Bericht heißt es weiter, die Ausweitung der Kapazitäten solle laut Beschluss durch eine "Hochdurchsatz-Methode" aus der Pharma-Forschung oder durch die Nutzung von Laboren aus der Tiermedizin erreicht werden.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte am Donnerstag gesagt, die Kapazität liege mit 300.000 bis 500.000 Tests pro Woche auch im internationalen Vergleich sehr hoch. Er bekräftigte, dass Deutschland wegen sehr vieler Tests früh mit Vorbereitungen im Medizinbereich beginnen konnte.

Quelle: ntv.de, ino/dpa