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Seehofer: Sind keine Flüchtlinge Droht Syrien-Urlaubern bald Abschiebung?

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Besucher machen Selfies auf einem belebten Markt in Syriens Hauptstadt Damaskus.

(Foto: imago images / Xinhua)

Hunderttausende Syrer fliehen nach Deutschland. Doch wer von diesen regelmäßig in sein Heimatland zurückkehrt, um dort Urlaub zu machen, hat nach Ansicht von Innenminister Seehofer kein Recht mehr, sich als verfolgt zu bezeichnen. Ihnen könnte künftig sogar die Abschiebung drohen.

Bundesinnenminister Horst Seehofer bringt Abschiebungen für solche Asylbewerber aus Syrien ins Spiel, die nach ihrer Flucht regelmäßig aus privaten Gründen dorthin zurückkehren. "Wer als syrischer Flüchtling regelmäßig in Syrien Urlaub macht, der kann sich ja nicht ernsthaft darauf berufen, in Syrien verfolgt zu werden. Dem müssen wir seinen Flüchtlingsstatus entziehen", sagte der CSU-Politiker der "Bild am Sonntag".

Wenn dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) Reisen in das Herkunftsland bekannt würden, werde in der Behörde unverzüglich ein Widerruf des Flüchtlingsstatus geprüft, sagte er. Zudem beobachte man intensiv die Entwicklung in Syrien. Seehofer: "Wenn es die Lage erlaubt, werden wir Rückführungen durchführen."

Etwa 780.000 Syrer sind in den vergangenen Jahren nach Deutschland geflohen. Mehr als acht Jahre tobt der verheerende Krieg schon, inzwischen haben die Truppen von Präsident Baschar al-Assad viele Gebiete wieder unter ihrer Kontrolle.

Quelle: n-tv.de, kst/dpa

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