Politik

Senator in BerlinEx-CDU-Geschäftsführer Peter Radunski ist tot

20.01.2026, 16:10 Uhr
00:00 / 02:28
Berlin-Der-Berliner-Senator-fuer-Wissenschaft-Forschung-und-Kultur-Peter-Radunski-CDU-sitzt-am-07-05-1999-allein-in-den-Sesselreihen-des-Berliner-Metropol-Theaters-Seit-Sommer-1997-ist-das-bekannte-Operetten-Theater-an-der-Friedrichstrasse-geschlossen-Am-07-05
Radunski war viele Jahre Manager der Bundes-CDU. (Foto: picture-alliance / ZB)

Für die CDU organisierte er mehrere erfolgreiche Wahlkämpfe. Anfang der 1990er Jahre wechselte Peter Radunski in die Berliner Landespolitik. Neun Jahre später zog er sich aus der ersten Reihe zurück. Nun ist er gestorben.

Der frühere Wahlkampfmanager und Bundesgeschäftsführer der CDU Peter Radunski ist tot. Er starb am gestrigen Abend im Alter von 86 Jahren in Berlin, wie die Familie mitteilte. Weitere Details gab es zunächst nicht. Radunski war 1973 vom damaligen CDU-Generalsekretär Kurt Biedenkopf unter dem Parteivorsitz von Helmut Kohl zum Leiter der Hauptabteilung Öffentlichkeitsarbeit der CDU ernannt worden. Damit hatte Radunski die Verantwortung für die Bundestagswahlkämpfe 1976 und 1980 sowie für den Europawahlkampf 1979.

1981 ernannte ihn der damalige CDU-Generalsekretär Heiner Geißler zum CDU-Bundesgeschäftsführer. Damit war Radunski für das parteipolitische Management der Bundestagswahlen 1983, 1987 und 1990 verantwortlich, darüber hinaus für die Landtagswahlen in den neuen Bundesländern 1990 und die Europawahlen 1984 und 1989.

DEU-Deutschland-Germany-Berlin-21-08-2009-Peter-Radunski-politischer-Berater-und-Senior-Consultant-ehemaliger-Wahlkampfleiter-der-CDU-ehemaliger-Senator-in-Berlin-Parteipolitik-Partei-Bundespolitik-Deutsche-Politik-Portrait-Portraet-Radunsky
Radunski arbeitete nach seiner aktiven Zeit als Politikberater. (Foto: picture alliance / IPON)

Nach der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus 1990 berief ihn der neue Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen von der CDU 1991 als Senator für Bundes- und Europaangelegenheiten in die schwarz-rote Landesregierung. 1996 wurde Radunski unter Diepgen Leiter des neu gebildeten Ressorts Wissenschaft, Forschung und Kultur.

Nach der Abgeordnetenhauswahl 1999 gab Radunski bekannt, aus gesundheitlichen Gründen für eine zweite Amtszeit nicht zur Verfügung zu stehen. Bis 2001 gehörte er dem Abgeordnetenhaus aber noch als Mitglied an. Danach war er als Politikberater tätig.

Radunski war verheiratet und Vater von zwei Söhnen.

Quelle: ntv.de, mpe/dpa

BerlinTodesfälle