Politik

Umfrage straft AKK und GroKo ab Führungskräfte bevorzugen Merz

Kurz vor dem Parteitag stellen sich viele in der CDU die Frage, wer wohl der bessere Kandidat für die Kanzlerschaft ist. Eine Umfrage unter Führungskräften ergibt ein klares Bild: Die meisten von ihnen sehen Friedrich Merz an der Spitze. Annegret Kramp-Karrenbauer ist weniger beliebt.

Führungskräfte in Deutschland sind enttäuscht über die Arbeit der Koalitionsparteien Union und SPD. In einer Umfrage unter 500 Führungskräften des Instituts Allensbach zeigten sich 64 Prozent unzufrieden mit der Arbeit der Großen Koalition. Zugleich äußerten allerdings 73 Prozent von ihnen die Erwartung, dass die Koalition bis zum Ende der Wahlperiode 2021 Bestand habe, heißt es in der von der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und dem Magazin "Capital" beauftragen "Elite-Panel".

In der Umfrage, für die Allensbach nach eigenen Angaben rund 500 Top-Entscheider aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung befragt hat, äußerten sich die Führungsspitzen auch zu der Frage, welche Spitzenkandidaten die Parteien in die nächste Bundestagswahl führen sollen. Der aussichtsreichste Kanzlerkandidat der Union ist für 38 Prozent der Befragten Friedrich Merz und für weitere 29 Prozent NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Lediglich zwölf Prozent votieren für Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer.

Bei der SPD gibt es mit 59 Prozent eine klare Präferenz für Bundesfinanzminister Olaf Scholz als Spitzenkandidat. Das Auswahlverfahren der SPD um den Parteivorsitz beurteilten die Führungskräfte mehrheitlich skeptisch: 65 Prozent meinten, das habe die SPD geschwächt.

Quelle: ntv.de, ibu/AFP