Politik

Beste Chancen für Exxon-Chef Tillerson Giuliani wird nicht US-Außenminister

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Mag nicht mehr: Rudy Giuliani

(Foto: picture alliance / dpa)

Im Rennen um die US-Präsidentschaft war der New Yorker Ex-Bürgermeister Rudy Giuliani noch einer von Donald Trumps engsten Weggefährten, nun trennen sich die Wege der beiden: Laut Giuliani gibt es zu viele Kandidaten für den Außenministerposten.

New Yorks Ex-Bürgermeister Rudy Giuliani steht nach eigenen Worten nicht für einen Ministerposten in der Regierung des künftigen US-Präsidenten Donald Trump zur Verfügung. Er habe das Trump-Team gebeten, ihn nicht mehr als einen möglichen Kandidaten für das Amt des Außenministers zu betrachten, sagte Giuliani am Freitag dem Sender Fox News. Er habe seine Entscheidung getroffen, nachdem Trump den Kreis der Kandidaten erneut erweitet habe.

Neben Giuliani waren zunächst der gescheiterte republikanische US-Präsidentschaftsbewerber von 2012, Mitt Romney, Ex-CIA-Chef David Petraeus und der Senator von Tennessee, Bob Corker, im Gespräch für den Posten des Chefdiplomaten. In den vergangenen Tagen hat Trump seine Suche ausgeweitet. So gelten inzwischen auch der Chef des Ölriesen Exxon, Rex Tillerson, und der frühere Ford-Chef Alan Mulally als mögliche künftige Außenminister.

Das "Wall Street Journal" berichtete unter Berufung auf Trumps Team, Tillerson habe derzeit die besten Chancen. Trump kündigte am Freitag eine weitere wichtige Personalentscheidung für die kommende Woche an.

Quelle: ntv.de, jve/rts