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Bereits vor drei Jahren rückten die SDF in die einstige Hauptstadt des IS, Rakka, vor.
Bereits vor drei Jahren rückten die SDF in die einstige Hauptstadt des IS, Rakka, vor.(Foto: picture alliance / dpa)
Samstag, 27. Oktober 2018

Schwerster Angriff seit Monaten: IS tötet mindestens 68 syrische Rebellen

Die Terrormiliz IS galt in Syrien fast als geschlagen. Regierungstruppen und Rebellen hatten den Großteil ihres einstigen Territoriums zurückerobert. Vernichtet ist die Terrorgruppe allerdings nicht, wie sie nun mit einem blutigen Angriff beweist.

Mindestens 68 Kämpfer sind nach Angaben von Beobachtern bei einem Angriff der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien getötet worden. Die Islamisten hätten bereits am Freitag einen der schwersten Angriffe der letzten Monate auf die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) im Osten des Landes gestartet, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Der IS habe dadurch auch wieder größere Gebiete östlich des Flusses Euphrat einnehmen können. Mehrere SDF-Kämpfer sollen entführt worden sein.

Zuletzt hatte der IS verstärkt Stellungen der syrischen Kämpfer angegriffen. Die SDF werden von kurdischen Einheiten angeführt und von den USA unterstützt. Aufgrund des schlechten Wetters hätten die amerikanischen Kampfflugzeuge zuletzt nicht aufsteigen können, berichtete die in Großbritannien ansässige Beobachtungsstelle, die über ein Netzwerk von Informanten in Syrien verfügt.

Die SDF spielten eine entscheidende Rolle im Kampf gegen den IS und bei den Rückeroberungen der IS-Hochburgen Al-Rakka und Dair as-Saur. Inzwischen haben sich die Islamisten in kleinere Gebiete an der Grenze zwischen Syrien und dem Irak zurückgezogen.

Quelle: n-tv.de