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Mittelmeer vor Griechenland Kreuzfahrtschiff rettet Migranten aus Seenot

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Immer wieder geraten Migranten, ähnlich wie auf dem Foto zu sehen, im Mittelmeer in Seenot. Nun hat ein Kreuzfahrtschiff mehr als hundert Flüchtlinge an Bord genommen. Ein aktuelles Bild davon gibt es bislang nicht.

(Foto: picture alliance / Lena Klimkeit)

Das Kreuzfahrtschiff "Marella Discovery" nimmt 111 Flüchtlinge auf, die auf dem Weg nach Italien in Seenot geraten sind. Unterdessen kündigt die Organisation Ärzte ohne Grenzen an, gemeinsam mit SOS Méditerranée ein neues Schiff in das mittlere Mittelmeer zu schicken.

Das Kreuzfahrschiff "Marella Discovery" hat vor der griechischen Halbinsel Peloponnes 111 Migranten aufgenommen, die versuchten mit einem Boot nach Italien zu gelangen. Die Menschen - darunter 33 Minderjährige - wurden zum griechischen Hafen Kalamata gebracht. Das teilte die griechische Küstenwache mit. Das Boot der Migranten war am Vorabend rund 40 Seemeilen westlich der Halbinsel Peloponnes in Seenot geraten. Aus welchen Staaten die Migranten stammen, ist noch unklar.

Seit die Balkanroute weitgehend verschlossen ist, versuchen viele Migranten auf dem Weg nach Westeuropa, mit von Schleusern organisierten Überfahrten aus Griechenland oder direkt aus der Türkei nach Italien zu gelangen. Migranten aus Afrika wählen meist die Route von der libyschen Küste nach Italien.

Die Organisation Ärzte ohne Grenzen kündigte an, gemeinsam mit SOS Méditerranée ein neues Schiff in das mittlere Mittelmeer zu entsenden, um Bootsmigranten zu bergen. Die 69 Meter lange "Ocean Viking" sei 1986 für die Notfallrettung von bis zu 200 Menschen von Ölplattformen konzipiert worden und fahre unter norwegischer Flagge. Sie sei mit vier schnellen Rettungsbooten und einer Klinik mit mehreren Räumen ausgestattet und soll Ende des Monats im Zielgebiet sein. Das Vorgängerschiff "Aquarius" hatte auf Druck Italiens 2018 die Suche im Mittelmeer einstellen müssen.

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Quelle: n-tv.de, aeh/dpa

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