Kreuzbandriss beim RadtrainingLars Klingbeil zieht sich Verletzung zu

Bei der Generaldebatte im Bundestag taucht Lars Klingbeil mit einer Schiene am rechten Bein auf. Sport kann er wegen eines Kreuzbandrisses für längere Zeit nicht machen. Eine Operation ist bei dem SPD-Vorsitzenden aber offenbar nicht nötig.
Für Vizekanzler Lars Klingbeil läuft es gerade wortwörtlich nicht rund: Der SPD-Chef hat sich beim Radtraining das Kreuzband gerissen. Auf Instagram zeigte er sich mit stützender Schiene am rechten Knie vor dem Bundestag, wo die Generaldebatte stattfindet.
Dazu schrieb der Finanzminister: "Ich muss euch leider sagen: Das mit meiner Fußballer-Karriere wird nichts mehr." Er ergänzte die Schlagworte "Gravelbike" und "Kreuzbandriss". Ein Sprecher erklärte, Klingbeil sei mit dem Sportrad im Wald über einen Stein gestürzt.
Die "Bild"-Zeitung schrieb, das hintere Kreuzband am rechten Knie sei gerissen, das Innenband angerissen. Eine Operation sei nicht nötig. Mit der Schiene könne die Verletzung heilen. Klingbeil soll diese mehrere Wochen tragen müssen.
Erst vor zwei Wochen hatte sich Klingbeil mit Umweltminister Carsten Schneider am Schloss Neuhardenberg in Brandenburg auf Rennrädern gezeigt. Nach Angaben Schneiders standen nach einer Stunde und 45 Minuten durchs Gelände bei der Rückkehr zum Tagungsort des Kabinetts 26 Kilometer auf dem Tacho. "Das ist ein altersgerechter Schnitt im Gelände", sagte der 50-Jährige. Klingbeil ist zwei Jahre jünger als Schneider.