Politik

RTL/ntv-Trendbarometer Laschet-Wahl gibt CDU Auftrieb

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Armin Laschet ist neuer CDU-Chef. Kanzlerkandidat der Union ist er noch nicht.

(Foto: AP)

Mit einem neuen Vorsitzenden legt die Union in der Wählergunst zu. Um zwei Punkte steigern sich CDU und CSU im aktuellen Trendbarometer und liegen nun bei 37 Prozent der Stimmen. Die Grünen geben dagegen ab.

Nach der Wahl von Armin Laschet zum neuen CDU-Vorsitzenden haben die Unionsparteien an Zuspruch gewonnen. Im RTL/ntv-Trendbarometer steigt der Wert von CDU und CSU um 2 Punkte auf jetzt 37 Prozent im Vergleich zum Trendbarometer kurz nach der Wahl Laschets am 16. Januar. Grüne und Linke verlieren im Trendbarometer je einen Punkt, bei den übrigen Parteien ändert sich nichts.

Demnach kommt die Union derzeit auf 37 Prozent der Befragten, die Grünen auf 18 Prozent und die SPD auf 15 Prozent. Linke und FDP stehen nun bei jeweils 7 Prozent der Stimmen, die AfD bei 9 Prozent. Ebenfalls 7 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden. Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen entspricht mit 23 Prozent in etwa der Zahl der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8 %).

Auch bei der Frage nach der Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel hat die Union die Nase vorn. Wenn die Bundesbürger ihren Kanzler direkt wählen könnten, würden beide denkbaren Unions-Kandidaten - CDU-Chef Laschet und CSU-Chef Markus Söder - vor den Konkurrenten von Grünen und SPD liegen. Laut aktuellem Trendbarometer legen Laschet und Söder sogar jeweils 3 Punkte zu.

Söder und Laschet legen zu

37 Prozent der Befragten würden Söder zum Kanzler wählen. In der Woche vom 11. bis 15. Januar waren es noch 34 Prozent. Unverändert 18 Prozent würden sich dagegen für Grünen-Chef Robert Habeck entscheiden, 15 Prozent für den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz - er verliert damit einen Punkt. Wäre Laschet Kanzlerkandidat der Union, könnte er mit 28 Prozent der Stimmen rechnen - am Wochenende unmittelbar nach seiner Wahl kam er noch auf 25 Prozent. Habeck käme gegen Laschet auf 19, Scholz auf 17 Prozent.

Nach der Wahl Laschets trauen 42 Prozent der Befragten der Union zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertig zu werden. 5 Prozent sagen dies von der SPD, 4 Prozent von den Grünen. Insgesamt 5 Prozent trauen dies einer der anderen Parteien zu. Die meisten Befragten (44 Prozent) sprechen jedoch keiner Partei politische Kompetenz zu.

*Datenschutz

Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Mediengruppe RTL vom 18. bis 25. Januar 2021 erhoben. Datenbasis: 3005 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/–2,5 Prozentpunkte.

Quelle: ntv.de, mli