Politik

Regierungsmaschine defekt Lindner fliegt Linie von Washington nach Berlin

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Lindner fliegt ohne den üblichen Komfort zurück nach Berlin.

(Foto: imago images/photothek)

Finanzminister Lindner muss seinen Washington-Aufenthalt unfreiwillig um einige Stunden verlängern. Der Grund: Der Regierungsflieger kann wegen eines Defekts nicht starten. Der Minister wird Berlin deshalb per Linienflugzeug erreichen.

Ein Defekt am Regierungsflugzeug verzögert die Rückkehr von Finanzminister Christian Lindner aus Washington. Ursprünglich hätte die Maschine am Freitagnachmittag Ortszeit starten sollen. Wegen des Defekts wollte Lindner im Laufe des Abends auf eine Linienmaschine ausweichen. Nach Informationen von n-tv fliegt er in der Economy-Plus-Klasse. Der Abflug des Rests der Delegation mit einem Regierungsflieger ist für Samstagmittag geplant. Lindner hatte in den USA an der Herbsttagung des Internationalen Währungsfonds teilgenommen.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Defekt an einer Regierungsmaschine den Zeitplan eines Ministers durcheinanderbringt: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier saß 2019 kurzzeitig in Äthiopien fest, die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel verpasste 2018 das Familienfoto beim G20-Gipfel in Argentinien, der damalige Finanzminister Olaf Scholz musste mit einem Linienflug von einer IWF-Tagung auf Bali zurückreisen.

Es ist auch nicht das erste Mal, dass Lindner in Washington festhängt: Im April musste der FDP-Politiker wegen einer Corona-Erkrankung seinen Aufenthalt dort unfreiwillig verlängern.

Quelle: ntv.de, ino/dpa

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