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Letzte IS-Bastion eingekesselt Mehr als 150 Terror-Kämpfer ergeben sich

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Rauch über dem syrischen Dorf Baghus. 150 der eingekesselten IS-Kämpfer ergeben sich den kurdischen Milizen.

(Foto: AP)

Es ist ein Kampf um jeden Quadratmeter: Die kurdischen Truppen robben sich durch Höhlen, Tunnel und Minenfelder, um Zivilisten im syrischen Dorf Baghus zu evakuieren. Rund 150 IS-Terroristen stellen sich nun, 1500 weitere kämpfen noch.

In der Schlacht um die letzte IS-Bastion in Syrien haben sich mehr als 150 Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ergeben. Die Dschihadisten aus unterschiedlichen Ländern hätten sich den Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) gestellt und seien gefangen genommen worden, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Auch der SDF-Kommandeur Adnan Afrik bestätigte, eine große Gruppe IS-Kämpfer habe sich ergeben.

Insgesamt verließen mehr als 400 Menschen das letzte noch von der Terrormiliz kontrollierte Gebiet in dem syrischen Ort Baghus. Dabei handele es sich neben den Kämpfern um deren Angehörige und andere Zivilisten, erklärten die Menschenrechtler.

Die von Kurden angeführten SDF-Truppen hatten Ende vergangener Woche die Schlussoffensive auf die IS-Bastion verkündet. Die letzten Dschihadisten sind in Baghus auf engstem Raum eingeschlossen. Es soll sich nach SDF-Schätzungen noch um bis zu 1500 Kämpfer handeln. Ihr Gebiet ist mit Tunneln, Höhlen und Minen durchzogen. Zur Verteidigung setzen die Extremisten auch Selbstmordattentäter ein.

Die Angreifer rückten nur langsam vor, erklärte der SDF-Sprecher Mustafa Bali. Die Kämpfe seien ausgesetzt worden, um für die verbliebenen Zivilisten einen humanitären Korridor zu schaffen. Bereits in den vergangenen Wochen hatten nach kurdischen Angaben rund 9000 Zivilisten Baghus verlassen. Die von den USA angeführte internationale Koalition unterstützt den Angriff aus der Luft.

Quelle: n-tv.de, mau/dpa

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