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Technologie kann mehr Merkel begrüßt Thunberg-Rede, aber ...

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Glaubt an die Kraft der Innovation: Kanzlerin Angela Merkel.

(Foto: REUTERS)

"Wie können Sie es wagen?", schmettert Greta Thunberg den Vertretern der UN-Staaten entgegen. Für Bundeskanzlerin Merkel war die Rede der jungen Klimaaktivistin "aufrüttelnd". Dennoch übt die deutsche Regierungschefin Kritik.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat der Aktivistin Greta Thunberg einen bewegenden Auftritt vor den Vereinten Nationen bescheinigt - ihr aber zugleich vorgehalten, wichtige Entwicklungen nicht ausreichend gewürdigt zu haben. Thunberg habe eine "aufrüttelnde" Rede gehalten, sagte Merkel am Rande der UN-Generalversammlung in New York. Es sei aber nicht ausreichend zum Ausdruck gekommen, "in welcher Weise Technologie, Innovation gerade im Energiebereich, aber auch im Energieeinsparbereich uns Möglichkeiten eröffnen, die Ziele zu erreichen".

Die Bundesregierung wolle solche Möglichkeiten nutzen. Sie selbst messe Innovation und Technologie eine sehr große Bedeutung bei, sagte die Kanzlerin. "Und das ist ein Widerspruch zu dem, was ich da gestern gehört habe."

Auf die Frage, ob sie sich die Vorwürfe Thunbergs zu Herzen genommen habe, sagte Merkel: "Jeder aufmerksame Mensch hört zu und fühlt sich damit auch angesprochen. Das ist selbstverständlich." Dennoch habe sie "mit Überzeugung auch unser Vorgehen deutlich gemacht" - sowohl, was die internationale Verantwortung angehe als auch, was das nationale deutsche Klimaprogramm betreffe. "Wir werden sehr sorgsam überprüfen, ob wir unsere Ziele erreichen können." Wenn man sie nicht erreiche, müsse nachgeschärft werden. "Aber mit der Erreichung dieser Ziele leisten wir einen Beitrag zur Umsetzung des Pariser Abkommens."

Thunberg hatte Regierungen in einer emotionalen Rede Verrat und Untätigkeit beim Klimaschutz vorgeworfen. "Wie können Sie es wagen, meine Träume und meine Kindheit zu stehlen mit Ihren leeren Worten?", sagte sie. Die wissenschaftlichen Vorhersagen zum Klimawandel seien seit Jahrzehnten mehr als deutlich. "Wie können Sie es wagen zu glauben, dass man das lösen kann, indem man so weiter macht wie vorher - und mit ein paar technischen Lösungsansätzen?"

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Quelle: n-tv.de, fzö/dpa/rts

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