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RTL/ntv Trendbarometer Merz hat beste Aussichten als Kandidat

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27 Prozent der Befragten antworteten auf die Frage, wer am besten als Spitzenkandidat geeignet sei mit "Friedrich Merz".

(Foto: picture alliance/dpa)

Nachdem klar ist, dass Kramp-Karrenbauer keine Kanzlerkandidatur anstreben wird, wünschen sich die Deutschen dem RTL/ntv Trendbarometer zufolge am ehesten Friedrich Merz in dieser Rolle. Den Rückzug von AKK begrüßt die überwältigende Mehrheit.

Nach der Ankündigung Annegret Kramp-Karrenbauers, sich als CDU-Vorsitzende zurückzuziehen und keine Kanzlerkandidatur anzustreben, können sich die Deutschen dem RTL/ntv Trendbarometer zufolge am ehesten Friedrich Merz als Spitzenkandidat vorstellen. 27 Prozent der Befragten antworteten auf die Frage, wer am besten geeignet sei mit "Friedrich Merz". 18 Prozent halten NRW-Ministerpräsident Armin Laschet für am ehesten geeignet. Markus Söder bekommt 11 Prozent der Stimmen, Jens Spahn 8. Die meisten Befragten (36 Prozent) halten demnach jedoch keinen der Kandidaten für geeignet.

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Besonders viel Zuspruch erhält Merz aus dem Lager der Unionswähler (35 Prozent) sowie der FDP- (38 Prozent) und AfD-Anhänger (39 Prozent). Armin Laschet kommt vor allem bei Wählern der SPD (28 Prozent) und Grünen (27 Prozent) gut an. Markus Söder hat außerdem in Bayern eine höhere Zustimmung (22 Prozent) als bundesweit betrachtet.

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Ein weiteres Ergebnis der Blitzumfrage: Die große Mehrheit der Befragten (77 Prozent) begrüßt die Entscheidung Kramp-Karrenbauers. Nur 13 Prozent finden den Schritt nicht gut. Auch im Lager der Unionswähler begrüßten 77 Prozent den Rückzug. Noch mehr waren es bei SPD (86 Prozent), Linken (81 Prozent), FDP (84 Prozent) und AfD (87 Prozent). Nur Wähler der Grünen gaben zu "nur" 70 Prozent an, dass sie die Entscheidung gut finden.

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Eine erneute Kanzlerkandidatur von Amtsinhaberin Angela Merkel lehnt die breite Mehrheit ab. 80 Prozent sagen, Merkel solle bei ihrer Entscheidung bleiben, nicht noch einmal anzutreten. Lediglich 13 Prozent wünschen sich, das Merkel eine weitere Legislaturperiode anstrebt.

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Eine knappe Mehrheit der Befragten ist zudem der Meinung, die CDU müsse nun in Thüringen Bodo Ramelow - per Zustimmung oder Enthaltung - bei einer erneuten Ministerpräsidentenwahl im Landtag zur Macht verhelfen. Nur 27 Prozent wünschen sich, dass die CDU Ramelow verhindert (18 Prozent antworteten "weiß nicht"). Unter den Unionsanhängern weicht dieser Befund nur leicht ab. 52 Prozent sind für eine Unterstützung Ramelows durch die Union, 34 Prozent dagegen.

Quelle: ntv.de, bdk/jog