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Gefährder saß bereits Haft ab NRW schiebt Al-Kaida-Kopf nach Marokko ab

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Nach über acht Jahren verbüßter Haftstrafe ist Abdeladim E.-K. nach Marokko abgeschoben worden.

(Foto: picture alliance/dpa)

Er soll der Kopf einer Düsseldorfer Al-Kaida-Zelle sein: Abdeladim E.-K. hat bereits seit acht Jahren in einem deutschen Gefängnis gesessen - unter anderem wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. Jetzt muss er Deutschland verlassen.

Nordrhein-Westfalen hat einen Top-Gefährder nach Marokko abgeschoben. Wie der FDP-Integrationsminister des Bundeslandes, Joachim Stamp, in Düsseldorf mitteilte, handelt es sich um den Kopf der Düsseldorfer Zelle der islamistischen Terrororganisation Al-Kaida. Mit Zustimmung des Generalbundesanwalts sei der Gefährder bereits in der vergangenen Woche direkt aus der Haft rückgeführt worden, nachdem er mehr als acht Jahre seiner Strafe verbüßt hatte.

Das Oberlandesgericht Düsseldorf hatte Abdeladim E.-K. 2014 zu neun Jahren Haft verurteilt - unter anderem wegen Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung im Ausland und Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat in Deutschland. Zuvor hatte er bereits drei Jahre in Untersuchungshaft gesessen.

In diesem Jahr habe NRW bereits sieben Gefährder - und damit bundesweit die meisten - abgeschoben, betonte Stamp. Die Landesregierung gehe mit aller Härte gegen ausländische Intensivstraftäter und Gefährder vor. Dabei würden alle aufenthaltsrechtlichen Maßnahmen ausgeschöpft, die zur Abschiebung führten. Hier sei aber mehr Unterstützung durch den Bund erforderlich. Einige Herkunftsländer wollten ihre Bürger nicht mehr aufnehmen. Hindernisse seien auch fehlende Papiere.

Quelle: n-tv.de, agr/dpa

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