Politik

Bis alle Dosen gespritzt wurden New York impft rund um die Uhr

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In der Millionenmetropole bekamen bereits 15 Prozent der Menschen die erste Impfdosis verabreicht.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Beim Impfen setzt New York auf möglichst schnell möglichst viel. Das Vakzin von Johnson & Johnson soll den Menschen nun solange zu jeder Tages- und Nachtzeit gespritzt werden, bis alle Dosen verabreicht sind. Gleichzeitig werden Corona-Maßnahmen gelockert.

Mit der ersten Lieferung des in den USA zugelassenen Corona-Impfstoffs des US-Konzerns Johnson & Johnson sollen mehrere Impfzentren in New York nun rund um die Uhr arbeiten. Im Yankee Stadion in der New Yorker Bronx, im Kongresszentrum Javits Center in Manhattan sowie in einem Impfzentrum im Norden des Bundesstaates New York solle so lange rund um die Uhr geimpft werden, bis die ersten rund 164.800 noch diese Woche erwarteten Dosen des Impfstoffs verabreicht seien, sagte Gouverneur Andrew Cuomo bei einer Pressekonferenz.

Der Impfstoff von Johnson & Johnson muss anders als die anderen bisher zugelassenen Vakzine nur einmal gespritzt werden. Bislang haben in dem Bundesstaat mit rund 19 Millionen Einwohnern, der im vergangenen Frühjahr Epizentrum der Pandemie in den USA war, rund 15 Prozent der Menschen mindestens eine Dosis eines Corona-Impfstoffs erhalten. Das Präparat von Johnson & Johnson ist das dritte Corona-Vakzin, das in den USA zugelassen wurde.

Cuomo stellte bei der Pressekonferenz zudem weitere kleinere Lockerungen in Aussicht - so soll etwa die Zahl der Menschen, die sich unter freiem Himmel treffen darf, vergrößert werden. Zuletzt hatten unter anderem Kinos in der Millionenmetropole New York wieder eingeschränkt öffnen dürfen. Der demokratische Gouverneur Cuomo warnte allerdings vor zu schnellen Lockerungen, wie er sie in anderen Bundesstaaten beobachte. So hatte beispielsweise der republikanische Gouverneur von Texas, Greg Abbott, angekündigt, die Maskenpflicht und alle Kapazitätsgrenzen für Restaurants und andere Betriebe in seinem Bundesstaat aufzuheben.

Quelle: ntv.de, spl/dpa