Politik

Geheime Anweisung an die CIA Obama unterstützt Rebellen

RTR35VVB.jpg

Barack Obama unterzeichnete wohl schon vor längerer Zeit einen geheimen Erlass zur Unterstzützung der FSA.

(Foto: REUTERS)

Die Schlacht um die syrische Stadt Aleppo bezeichnen sowohl Regierung als auch Rebellen als "Entscheidungsschlacht". Die USA greifen in diesen Kampf nun verstärkt mit Hilfen für die Rebellen ein. Offiziell ist nur von Medizin und Funkgeräten die Rede, gleichzeitig ist aber auch CIA vor Ort.

368y2430.jpg2058337356187593071.jpg

Die Kämpfer der FSA sind den Regierungstruppen in ihrer Ausrüstung weit unterlegen.

(Foto: dpa)

Die US-Regierung erhöht ihre Unterstützung für die syrischen Rebellen der Freien Syrischen Armee (FSA). Nach eigenen Angaben unterstützen die USA die Widerstandskämpfer mit rund 25 Millionen Dollar. Die Zahl nannte ein Sprecher des Außenministeriums bei einer Pressekonferenz. Die Summe sei zuletzt um 10 Millionen Dollar angehoben worden. Das Geld ist nach Angaben der US-Regierung für sogenannte "nicht-tödliche" Ausrüstung bestimmt, darunter Medizin und Kommunikationstechnik. Washington stellt zudem 64 Millionen Dollar für humanitäre Hilfe durch die Vereinten Nationen und anderen Gruppen zur Verfügung.

US-Präsident Barack Obama hat nach einem Bericht des US-Nachrichtensenders CNN bereits vor einiger Zeit einen Geheimerlass unterzeichnet, der es der CIA offiziell erlaubt, den Rebellen zu helfen. Um welche Art von Hilfe es sich genau handele, sei nicht klar, heißt es bei CNN. Der Präsident habe die Direktive "in den vergangenen Monaten" unterschrieben. Das Weiße Haus wollte die Informationen nicht kommentieren, stritt aber nicht explizit ab, dass die Rebellen verstärkt mit Geheimdienstinformationen versorgt würden.

UN beobachten Einsatz von Kampfflugzeugen

Im Mig-Jet greift Aufständische an lässt das Regime von Präsident Baschar al-Assad die Millionenstadt von Kampfjets aus der Luft bombardieren. UN-Beobachter hätten das mit eigenen Augen gesehen, sagte eine UN-Sprecherin. Die Beobachter berichteten auch, dass die Aufständischen weiter aufrüsteten und inzwischen sogar Panzer hätten. Deren Herkunft ist noch unklar. Die FSA wird von den Golfstaaten Katar und Saudi-Arabien unterstützt. Es ist aber auch zu vermuten, dass die Aufständischen bei ihren jüngsten Eroberungen selbst Waffen erbeutet haben. Jeder Zweite hat keine Waffe Das Regime mache "intensiven Gebrauch" von schweren Waffen, darunter Helikopter, Panzer, Artillerie und schwere Maschinengewehre.

Machthaber Assad schickte seine Truppen mit markigen Parolen in die "Entscheidungsschlacht". In einer schriftlichen Botschaft zum Tag der Armee lobte er das Militär für seine Ausdauer in der Bekämpfung "krimineller terroristischer Banden": "Das Schicksal unseres Volkes und unserer Nation, ihre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hängen von dieser Schlacht ab."

Unterdessen mehren sich die Meldungen von Gräueln, die auch die syrischen Aufständischen begehen. In der Millionenmetropole Aleppo erschossen sie offenbar gezielt "Die Zeit für Anwälte ist vorbei" .

Quelle: n-tv.de, che/dpa/AFP

Mehr zum Thema