Politik

Positive Bilanz in BerlinPolizei meldet friedlichen 1. Mai in der Hauptstadt

02.05.2026, 02:16 Uhr
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Polizeibeamte geraten bei einer linken Demonstration mit Teilnehmern aneinander. (Foto: picture alliance/dpa)

Am Tag der Arbeit kommt es in der Hauptstadt immer wieder zu linksextremen Ausschreitungen. Dieses Jahr ziehen die Einsatzkräfte jedoch ein erfreuliches Fazit. Auch die Zahl der Festnahmen ist laut Polizeiangaben gering.

Die Polizei hat eine positive vorläufige Bilanz des 1. Mai in Berlin gezogen. Bei der großen Demonstration von Linken und Linksextremen wurden am Abend nach einer ersten Zählung nur drei Festnahmen wegen Störungen verzeichnet, sagte ein Sprecher.

Im gesamten Tagesverlauf habe es Festnahmen im mittleren zweistelligen Bereich gegeben - sowohl bei den vielen Demonstrationen als auch auf bei den Straßenfesten und Feiern in Parks. Einige Polizisten seien leicht verletzt worden, zum Teil bei Widerstandshandlungen. 

Die große Demonstration von linken und linksextremen Gruppen am Abend endete friedlich und ohne Gewaltausbrüche. Trotz zum Teil aggressiver Stimmung und der Teilnahme des sogenannten schwarzen Blocks von Linksautonomen gab es keine Gewalt, Ausbrüche oder Angriffe auf die Polizei.

Nach etwa vier Stunden erreichte der Demonstrationszug am späten Abend den geplanten Endpunkt Südstern Kreuzberg. Die Berliner Polizei ging von etwa 10.000 Teilnehmern aus. Viele Demonstranten mussten zwischenzeitlich lange warten, weil es zu zahlreichen Verzögerungen kam.

Berlins Innensenatorin Iris Spranger sprach in der RBB-"Abendschau" von knapp 50.000 Menschen, die sich zum Tag der Arbeit in der Hauptstadt versammelt hatten. "Bisher ist alles friedlich gelaufen", sagte die Senatorin am Freitagabend.

Quelle: ntv.de, bho/dpa

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