Politik

"Wir sind für alle Bürger da" Polizeigewerkschaft moniert CDU-Plakat

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Die Polizisten-Darstellerin der CDU arbeitet eigentlich im Konrad-Adenauer-Haus.

(Foto: dpa)

Für ihre neuen Wahlplakate greift die CDU nicht auf Stock-Fotos oder professionelle Models zurück. Stattdessen stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Partei vor der Kamera - verkleidet etwa als Alternpflegerin oder Polizistin. Der Gewerkschaft der Polizei missfällt das.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat die CDU für ein Wahlkampfplakat mit einer als Polizistin verkleideten Mitarbeiterin als Motiv kritisiert. "So wie Polizisten nicht in Uniform auf Parteiversammlungen gehen dürfen, sollten Parteien auch nicht mit Fake-Polizisten in unserem Outfit für sich werben", sagte der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Jörg Radek der "Bild-Zeitung".

"Wir sind für alle Bürger da, nicht die Garnitur für Wahlprogramme, auch nicht die von Polizeifreunden. Ohne Begleittext "Achtung! Wahlwerbung!" kann das auch strafbar sein", so Radek weiter.

CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak hatte die Wahlkampfkampagne seiner Partei und die dazugehörigen Plakate am Dienstag vorgestellt - darunter auch das mit der augenscheinlichen Polizistin. Wegen der Einschränkungen und Hygienestandards seien für die Fotos keine Models oder eingekaufte Bilder genommen worden, vielmehr habe man mit Mitarbeitern und Mitgliedern der CDU gearbeitet, hieß es dabei. Die Plakate sollen mit dem Start der Briefwahl von Mitte August an geklebt und aufgestellt werden.

Quelle: ntv.de, ino/dpa

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