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Le Pen spricht von "Stinkbombe" Rechtspopulistin zu Geldstrafe verurteilt

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Marine Le Pen hatte 2017 das Nachsehen im Präsidentschaftswahlkampf. Sie verlor gegen Macron, den über die Hälfte der Wähler als neuen Präsidenten wollten.

(Foto: imago images / PanoramiC)

Die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen muss mehrere Hunderttausend Euro Strafe an das EU-Parlament zahlen. Ein Gericht der Europäischen Union wirft ihr Scheinbeschäftigung von Mitarbeitern vor. Die Politikerin ist darüber sehr verärgert.

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Ein EU-Gericht hat Frankreichs Rechtspopulistin Marine Le Pen zur Rückzahlung von 300.000 Euro an das Europaparlament verurteilt. Das Gericht der Europäischen Union wies den Einspruch der 50-Jährigen gegen die Zahlung ab, wie aus der Entscheidung hervorgeht. Le Pen wurde wegen Scheinbeschäftigung und Missbrauch öffentlicher Gelder verurteilt. Sie will nun vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg ziehen, teilte sie auf Twitter mit.

Das Europaparlament wirft Marine Le Pen und 16 weiteren Mitgliedern ihrer Partei Rassemblement National (RN) vor, Mitarbeiter zwischen 2009 und 2017 als parlamentarische Assistenten bezahlt zu haben, obwohl diese in Wirklichkeit Parteiaufgaben übernahmen. Die Volksvertretung beziffert den Schaden auf insgesamt sieben Millionen Euro. Zu der Zahlung von 300.000 Euro wurde Le Pen wegen der Scheinbeschäftigung ihrer früheren Kabinettschefin Catherine Griset verurteilt.

Die Rechtspopulistin nannte das Urteil wenige Tage vor der Europawahl eine politisch motivierte "Stinkbombe", schrieb sie in einer Stellungnahme. "Niemand wird dadurch zum Narren gehalten." Fast alle Meinungsforscher sagen Le Pens Partei - der früheren Front National - am Sonntag einen knappen Sieg gegen die Präsidentenpartei von Emmanuel Macron voraus. Le Pen kandidiert nicht selbst, sie will Abgeordnete in der Pariser Nationalversammlung bleiben.

Quelle: n-tv.de, joh/AFP

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