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Wie zu besten Sowjet-Zeiten Russland startet Rekord-Militärmanöver

300.000 Soldaten, 36.000 Fahrzeuge und mehr als 1000 Jets und Hubschrauber: Die nackten Zahlen des russischen Militärmanövers sind beeindruckend und erinnern an Sowjet-Zeiten. Auch China und die Mongolei mischen mit.

Russland beginnt sein größtes Manöver seit Sowjet-Zeiten 1981. Bei der Übung Wostok (Osten) 2018 will das russische Verteidigungsministerium 300.000 Soldaten, 36.000 Panzer und andere Fahrzeuge, mehr als 1000 Flugzeuge, Hubschrauber und Drohnen sowie 80 Marineschiffe einsetzen. Das Großmanöver in Sibirien und im Fernen Osten Russlands richte sich gegen kein anderes Land, sagte Generalstabschef Waleri Gerassimow.

Anders als 2017 bemüht sich die russische Militärführung diesmal, Befürchtungen in anderen Ländern zu entkräften. Damals hatte Russland an seiner Westgrenze geübt, was die Nachbarstaaten im Baltikum sowie Polen und die Ukraine als Bedrohung empfanden. Die Nato hielt Moskau vor, mehr Soldaten einzusetzen als angekündigt.

China und Mongolei beteiligt

Diesmal wurde Russlands großer östlicher Nachbar China zur Teilnahme an dem Manöver eingeladen. Etwa 3000 chinesische Soldaten mit 30 Flugzeugen werden auf dem Schießplatz Zugol östlich des Baikalsees mit den Russen üben. Auch die benachbarte Mongolei ist beteiligt.

Geübt wird auch nicht der Kampf gegen eine fiktive ausländische Macht. Im Manöver kämpfen der Zentrale Wehrbezirk Russlands und die Nordflotte gegen den Fernöstlichen Wehrbezirk und die Pazifikflotte.

Die Nato hält in diesem Herbst ebenfalls ihr wahrscheinlich größtes Manöver seit dem Kalten Krieg ab. Vom 25. Oktober bis 7. November sollen in Norwegen mehr als 40.000 Soldaten aus etwa 30 Nato- und Partnerstaaten gemeinsam trainieren.

Update: Wir hatten zunächst von 36.000 Panzern berichtet. Tatsächlich aber gibt die Zahl die Gesamtmenge aller Fahrzeuge an.

Quelle: n-tv.de, bad/dpa

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