Politik

Politiker-Ranking von Forsa Scholz überholt Söder und klettert auf Platz 2

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Olaf Scholz kann im Wahlkampf offenbar überzeugen.

(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

Es sind nur noch wenige Tage bis zur Bundestagswahl, im Endspurt geben die Parteien noch einmal alles. Die vielen Wahlkampfauftritte haben einer neuen Befragung zufolge vor allem Olaf Scholz mehr Vertrauen gebracht - doch auch Armin Laschet und Annalena Baerbock dürften sich freuen.

Im aktuellen Politiker-Ranking von Forsa legen alle drei Kandidierende für das Bundeskanzleramt leicht zu. Das Vertrauen in Olaf Scholz steigt im Vergleich zum August um drei Punkte. Damit steht der Kanzlerkandidat der SPD nun auf Platz 2 im Gesamtranking und hat sogar den beliebtesten Mann der Union, CSU-Chef Markus Söder (Platz 3), hinter sich gelassen.

Auch die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, kann sich über einen leichten Anstieg von zwei Punkten freuen. Die Bürger und Bürgerinnen sehen sie damit aktuell auf Platz 5 des Rankings, jedoch liegt sie immer noch deutlich hinter ihrem Parteikollegen Robert Habeck. Armin Laschet, Kanzleramtsanwärter der Union, kann zwar nach dem starken Abstieg im letzten Ranking wieder um einen Punkt zulegen, bleibt aber im Gesamtranking weiter abgeschlagen auf Platz 10, noch hinter Jens Spahn und Friedrich Merz (beide CDU).

Die unangefochtene Nummer eins der Deutschen ist weiterhin Kanzlerin Angela Merkel, deren Wert sich im Vergleich zum letzten Ranking Mitte August nicht verändert hat. Außenminister Heiko Maas (SPD) ist der einzige Politiker im Ranking, der Zustimmung verliert.

Auch bei den eigenen Anhängern besitzt Merkel mit 86 Punkten neben Söder mit ebenfalls 86 Punkten das höchste Vertrauen. Laschet kann im Vergleich zum August bei seinen Anhängern drei Punkte gut machen und rangiert mit 60 Vertrauenspunkten auf Platz 2. Unter Anhängern der SPD ist Scholz mit großen Abstand der Politiker, dem das meiste Vertrauen entgegengebracht wird - er verliert jedoch im Vergleich zum August einen Punkt. Die Grünen dagegen stehen zu fast gleichen Teilen hinter Baerbock mit 74 Punkten und Habeck mit 76 Punkten.

Im Forsa-Politikerranking wird regelmäßig ermittelt, bei welchen Politikern die Bürger das Land "in guten Händen" sehen. Ihre Einschätzung können die Befragten mit Werten von 0 ("ist überhaupt nicht in guten Händen") bis 100 ("ist voll und ganz in guten Händen") abgeben. Für das aktuelle Ranking wurden vom 9. bis zum 13. September insgesamt 1515 Wahlberechtigte befragt.

Quelle: ntv.de, vdo

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