Nach Angriff mit SchusswaffeSchütze von Trump-Gala plädiert auf nicht schuldig

An Rande des alljährlichen Dinners der White-House-Korrespondenten fallen Ende April in einem Hotel in Washington Schüsse. Sicherheitsbeamte nehmen einen Mann fest. Ihm wird unter anderem ein versuchtes Attentat auf US-Präsident Trump vorgeworfen. Doch er weist alle Vorwürfe zurück.
Der wegen des versuchten Attentats bei einem Gala-Dinner mit US-Präsident Donald Trump angeklagte Mann hat sich bei einer Anhörung vor einem Bundesgericht in Washington in allen vier Anklagepunkten für nicht schuldig bekannt, berichten übereinstimmend mehrere US-Medien. Demnach erschien Cole Tomas Allen an Händen und Füßen gefesselt vor Gericht und stand neben seinem Anwalt, der in seinem Namen auf nicht schuldig plädierte. Nähere Angaben zur Begründung gibt es bisher nicht.
Dem 31-jährigen Mann wird der Versuch eines Attentats auf einen Präsidenten und der Angriff auf einen Bundesbeamten mit einer tödlichen Waffe zur Last gelegt. Zudem muss er sich wegen des Transports von Schusswaffen und Munition mit dem Ziel, eine Straftat zu begehen, sowie des Benutzens, Tragens, Zeigens und Abfeuerns einer Schusswaffe während eines Gewaltverbrechens verantworten. Im Falle einer Verurteilung droht dem Mann aus Kalifornien eine lebenslange Haftstrafe.
Nach Angaben der Ermittler soll Allen Ende April in das Hilton-Hotel in der Hauptstadt Washington eingedrungen sein, als dort Trump, Regierungsmitglieder und zahlreiche Journalisten beim jährlichen Abendessen der Korrespondentenvereinigung des Weißen Hauses versammelt waren. Er erreichte den Ballsaal, in dem das Dinner stattfand, aber nicht. Allerdings wurde ein Beamter der Sicherheitsbehörden angeschossen. Seine Schutzweste verhinderte schwerere Verletzungen.
Trump und seine Frau Melania waren während des Vorfalls von Sicherheitskräften abgeschirmt und in Sicherheit gebracht worden. Auch Vizepräsident JD Vance und alle anderen Gäste der Veranstaltung blieben unversehrt. Der angeklagte Mann hat sich nach Angaben der Justiz bislang nicht selbst zu den Vorwürfen geäußert. Die nächste Anhörung in dem Fall ist für den 29. Juni angesetzt.