Politik

Deutschlandtrend bestätigt Umfragen Schulz-Effekt beschert SPD-Rekordzuspruch

29.01.2017, Berlin, Deutschland - Vorstellung des SPD-Kanzlerkandidaten anlässlich der Klausurtagung der SPD-Spitze im Willy-Brandt-Haus in Berlin. Foto: Martin Schulz, designierter SPD-Kanzlerkandidat, bei seiner Rede in der SPD-Parteizentrale.

29 01 2017 Berlin Germany presentation the SPD Chancellor candidate during the Klausurtagung the SPD Top in Willy Brandt House in Berlin Photo Martin Schulz designate SPD Chancellor candidate at his Speech in the SPD Party headquarters

Legt einen guten Start hin: Martin Schulz.

imago/Reiner Zensen

Noch nie haben in der laufenden Legislaturperiode so viele Menschen laut ARD-Umfrage die SPD wählen wollen. Damit bestätigt sich das Umfragenhoch der Sozialdemokraten bei anderen Instituten: Es gibt einen Martin-Schulz-Effekt.

Die Kanzlerkandidatur von Martin Schulz verhilft der SPD zu neuen Spitzenwerten in den Umfragen. Im jüngsten ARD-Deutschlandtrend erreichen die Sozialdemokraten in der Sonntagsfrage 28 Prozent und damit den besten Wert, der in der laufenden Legislaturperiode in dieser Umfrage gemessen wurde. Das Ergebnis bedeutet eine Steigerung um 8 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat.

Die Daten ermittelte Infratest dimap. Der Wahltrend von "Stern" und RTL hatte jüngst ebenfalls diese Tendenz gezeigt. Eine aktuelle Insa-Umfrage im Auftrag der "Bild"-Zeitung ergibt einen ähnlichen Trend: Dort kommen die Sozialdemokraten in der Sonntagsfrage auf 27 Prozent und damit auf einen Prozentpunkt mehr als noch am Montag.

Wenn der Kanzler direkt gewählt werden könnte, würden sich laut Deutschlandtrend 50 Prozent der Befragten für Schulz entscheiden (plus 9 im Vergleich zu Ende Januar) - und nur 34 Prozent für Angela Merkel (minus 7).

Die Union verliert in der ARD-Umfrage drei Prozentpunkte und kommt nunmehr auf 34 Prozent. Die Linke und die Grünen kommen auf je 8 Prozent (je minus 1). Die FDP landet bei 6 Prozent (plus 1) und die AfD bei 12 Prozent (minus 3). Die Hälfte der Befragten wünscht sich, dass die neue Bundesregierung SPD-geführt sein soll. 39 Prozent finden, sie solle von CDU/CSU geführt werden.

Quelle: n-tv.de

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