Politik

Kandidatur der Demokraten Senatorin Gillibrand will gegen Trump antreten

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Kirsten Gillibrand nutzte einen Auftritt in der TV-Show von Stephen Colbert, um sich für die Präsidentschaftswahl 2020 in Position zu bringen.

(Foto: dpa)

Bei den US-Demokraten wagen sich immer mehr Politiker aus der Deckung, die sich einen Präsidentschaftswahlkampf gegen Amtsinhaber Trump zutrauen. In einer TV-Show gibt nun die New Yorker Senatorin Gillibrand ihre Ambitionen bekannt.

Die New Yorker Senatorin Kirsten Gillibrand ist die nächste Bewerberin der Demokraten, die im kommenden Jahr gegen Donald Trump antreten und Präsidentin der Vereinigten Staaten werden will. Gillibrand gab in der Fernsehshow des prominenten Showmasters Stephen Colbert bekannt, sie habe ein Bewerbungskomitee gegründet.

"Ich werde kandidieren, weil ich als junge Mutter genauso hart für die Kinder anderer kämpfen will, wie für meine eigenen", sagte sie in der Show. "Ich weiß, dass ich das Mitgefühl, den Mut und die furchtlose Entschlossenheit habe, um Erfolg zu haben." Gillibrand gilt als Politikerin, die sich besonders für die Rechte von Frauen einsetzt. Sie wolle die Gesundheitsversorgung amerikanischer Familien verbessern und gegen "Korruption und Gier" kämpfen.

Damit tritt Gillibrand gegen ein vermutlich großes Feld demokratischer Bewerber an, aus denen dann der Kandidat der Partei in einem landesweiten Vorwahlprozess herausgefiltert werden muss. Gillibrand hatte den New Yorker Senatorensitz in der Nachfolge der damals zur Außenministerin aufgestiegenen Hillary Clinton übernommen.

In Umfragen liegen bei den Demokraten derzeit weiterhin der frühere Vizepräsident Joe Biden und der 2016 nur knapp Hillary Clinton unterlegene Senator Bernie Sanders vorn. Beide haben eine etwaige Bewerbung aber noch gar nicht verkündet. Bisher haben offiziell die hawaiianische Kongressabgeordnete Tulsi Gabbard, der frühere Arbeitsminister Julian Castro und die Senatorin Elizabeth Warren ihren Hut in den Ring geworfen. Warren hat wie Gillibrand zunächst ein Bewerbungskomitee gegründet.

Quelle: n-tv.de, jog/dpa/AFP

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