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Nixon spielte zwischen 1998 und 2004 die Anwältin Miranda Hobbes in der TV-Serie "Sex and the City".
Nixon spielte zwischen 1998 und 2004 die Anwältin Miranda Hobbes in der TV-Serie "Sex and the City".(Foto: AP)
Freitag, 14. September 2018

Nixon wird nicht Gouverneurin: "Sex and the City"-Star verliert Vorwahl

Cynthia Nixon setzt sich für die Rechte Homosexueller und eine bessere Schulpolitik ein. Die Vorwahl für das New Yorker Gouverneursamt gewinnt trotzdem Amtsinhaber Cuomo. Die Kampagne hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack.

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Schauspielerin Cynthia Nixon hat sich bei den Vorwahlen der Demokraten für das Gourverneursamt im US-Bundesstaat New York nicht gegen Amtsinhaber Andrew Cuomo durchsetzen können. Die aus der TV-Serie "Sex and the City" bekannte Schauspielerin unterlag mit rund 34 Prozent der Stimmen deutlich dem 60-Jährigen, der nun im November gegen den Republikaner Marc Molinaro und die Unabhängige Stephanie Miner antritt.

Kurz vor der Wahl waren Flyer in 7000 Briefkästen in einem jüdischen Viertel New Yorks aufgetaucht, die behaupteten, Nixon sei Antisemitin. Bezahlt wurden die Flyer von der Demokratischen Partei, ein enger Vertrauter von Konkurrent Cuomo soll sie laut "New York Post" verschickt haben. Nixon, die zwei jüdische Kinder hat, verurteilte den Angriff als "schäbig".

Cuomo hatte schon in Umfragen vorne gelegen - er hat große Geldgeber und Verbände auf seiner Seite. Nixon hatte sich in ihrem Wahlkampf trotzdem leidenschaftlich für Abtreibungsrechte und mehr Geld für öffentliche Schulen stark gemacht. Außerdem setzte sich die 52-Jährige für höhere Reichensteuern, die Legalisierung von Marihuana und die Rechte von Homosexuellen ein.

"Ich bin nicht entmutigt", twitterte Nixon nach der Wahl. "Ich bin inspiriert, und ich hoffe ihr seid es auch." Die politische Landschaft des Staats sei fundamental verändert worden. "Die Zukunft der Demokratischen Partei ist jung, sie ist divers, sie ist progressiv, und ja, die Zukunft ist weiblich."

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Quelle: n-tv.de