Politik

Verbindliche Vorgaben der Länder Standards für Naturwissenschaften vereinbart

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Die Änderungen sollen ab dem Schuljahr 2022/2023 umgesetzt werden.

(Foto: dpa)

In vielen schulischen Bereichen gibt es bereits einheitliche Standards der Länder. Nun erweitern die Kultusminister dies auch auf das Abitur in den Naturwissenschaften.

Die Kultusminister der Länder haben einheitliche Standards für die gymnasiale Oberstufe und das Abitur in den Naturwissenschaften festgelegt. Es geht dabei laut einer Mitteilung um verbindliche Vorgaben für Biologie, Chemie und Physik für alle 16 Bundesländer.

Der Kultusministerkonferenz (KMK) zufolge werden damit Anforderungen festgelegt, die Schülerinnen und Schüler am Ende der gymnasialen Oberstufe im jeweiligen Fach im Durchschnitt bewältigen sollen. Sie sollen ab dem Schuljahr 2022/2023 umgesetzt werden und im Schuljahr 2024/25 auch in die Abiturprüfungen einfließen.

Für Mathematik, Deutsch und Englisch gibt es solche Vereinbarungen im Bereich gymnasiale Oberstufe schon. Auch im Grund- und Hauptschulbereich und beim Mittleren Schulabschluss gelten bereits zum Teil einheitliche Standards. Nun gehe man innerhalb der föderalen Strukturen weiter den Weg zu mehr Verbindlichkeit und mehr Vergleichbarkeit unter den Ländern, teilt KMK-Präsidentin Stefanie Hubig mit.

Quelle: ntv.de, chf/dpa