Politik

Panne bei Regierungsflieger Steinmeier muss auf Ersatz-Airbus umsteigen

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Statt A321 wurde es für Steinmeier nur der A319.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei Flugzeugen der Bundeswehr-Flugbereitschaft kommt es immer wieder zu Pannen und Ausfällen. Nun trifft es Frank-Walter Steinmeier. Dem Bundespräsidenten bleibt nur eine kleinere Ersatzmaschine.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ist mit leichter Verspätung zu seiner Polen-Reise anlässlich des Weltkriegsgedenkens aufgebrochen. Wegen eines technischen Defekts konnte Steinmeier in Berlin nicht wie geplant mit einem Airbus A321 nach Lodz fliegen. Stattdessen musste er auf eine Ersatzmaschine vom Typ A319 umsteigen.

Nach seiner Ankunft am Abend in Lodz begrüßte Steinmeier die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen, die dort am Sonntag bei der Europameisterschaft im Achtelfinale gegen Slowenien antritt. Der Bundespräsident wünschte den Spielerinnen "alles Gute" für die bevorstehende Partie.

In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Probleme mit den Flugzeugen der Bundeswehr-Flugbereitschaft gegeben. Zuletzt musste Bundesaußenminister Heiko Maas für eine Reise nach New York ebenfalls wegen einer Panne auf ein Ersatzflugzeug vom Typ A319 ausweichen.

In Polen wird am Sonntag an den 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf das Land erinnert. In den frühen Morgenstunden gedenkt Steinmeier in der Kleinstadt Wielun westlich von Lodz der ersten Opfer des Zweiten Weltkriegs. Später nimmt er zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Vizepräsident Mike Pence an der zentralen Gedenkfeier in Warschau teil.

Quelle: n-tv.de, mba/AFP

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