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Rückreise nach Europa Thunberg über Trump: "Er ist so extrem"

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Klimaaktivistin Greta Thunberg polarisiert, US-Präsident Donald Trump tut das auch.

(Foto: picture alliance/dpa)

Greta Thunberg kämpft seit fast einem Jahr mit Fridays for Future für mehr Klimaschutz in der Welt. Einer ihrer härtesten Gegner ist US-Präsident Donald Trump. Bei der Klimakonferenz in Madrid könnten sie sich wiedersehen. Thunberg segelt nach Spanien.

US-Präsident Donald Trump hat mit seinen wiederholt geäußerten Zweifeln am Klimawandel nach Ansicht von Greta Thunberg womöglich genau das Gegenteil von dem erreicht, was er erreichen will. "Er ist so extrem und er sagt so extreme Dinge, dass ich denke, dass Menschen in gewisser Weise dadurch aufgewacht sind", sagte die schwedische Klimaaktivistin in Hampton im US-Bundesstaat Virginia. Die 16-Jährige bereitet sich derzeit auf ihre klimaneutrale Rückreise nach Europa vor. Per Segelboot will sie von der US-Ostküstenstadt an diesem Mittwoch (Ortszeit) ihre zweite Transatlantiküberquerung antreten.

"Als er gewählt wurde, habe ich mir gesagt, dass die Menschen jetzt aufwachen werden, dass die Menschen aufwachen müssen", sagte Thunberg weiter. "Er hat also womöglich geholfen."

Thunberg sorgt seit dem Beginn ihres Klima-Streiks Fridays for Future vor rund einem Jahr weltweit für Aufsehen. Inzwischen ist die 16-Jährige zur globalen Ikone im Kampf gegen den Klimawandel geworden und hat Millionen Menschen in aller Welt mobilisiert.

Auf zur nächsten Klimakonferenz

Die Schwedin weigert sich aus Gründen des Klimaschutzes, in ein Flugzeug zu steigen. Deshalb hatte sie sich Ende August an Bord einer Segeljacht begeben, um vom südenglischen Plymouth nach New York zu segeln, wo sie im September am UN-Klimagipfel teilnahm. Anschließend reiste sie mit dem Zug und mit einem von Arnold Schwarzenegger geliehenen Elektroauto durch die USA und Kanada.

Das Ziel von Thunbergs langer Reise war eigentlich die chilenische Hauptstadt Santiago, wo vom 2. bis 13. Dezember die nächste UN-Klimakonferenz stattfinden sollte. Nach der Absage Chiles wegen der dortigen sozialen Proteste soll das Treffen nun zum gleichen Termin in Madrid stattfinden - Thunberg suchte deshalb über das Internet eine Rückkehrgelegenheit nach Europa.

Auf den Hilferuf der 16-Jährigen meldete sich ein australisches Paar: Elayna Carausu und Riley Whitelum leben mit ihrem elf Monate alten Sohn auf einem 14 Meter langen Katamaran. Mit diesem wollen sie Thunberg und ihren Vater nun nach Europa bringen. Losgehen soll die Fahrt am Mittwochmorgen in Hampton.

Quelle: n-tv.de, bad/AFP

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