Politik

Republikaner holt weitere Delegierte Trump-Proteste schlagen in Gewalt um

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Die Bereitschaftspolizei musste ausrücken, um die protestierende Menge unter Kontrolle zu bringen.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Am Rande einer Wahlkampfveranstaltung des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers Donald Trump kommt es in Albuquerque zu Auseinandersetzungen. Indes kann sich der umstrittene Kandidat weitere Delegierte sichern.

In Albuquerque im Bundesstaat New Mexico ist es bei Protesten gegen eine Veranstaltung des US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump zu Zwischenfällen gekommen. Demonstranten hätten Feuer angezündet, Steine geworfen und mehrere Polizeiwagen beschädigt, berichtete der US-Nachrichtensender CNN unter Berufung auf die Polizei.

"Trump ist ein Faschist" und "Wir haben genug gehört", stand auf den Transparenten der Demonstranten. Der Präsidentschaftskandidat forderte die Aktivisten derweil auf, "nach Hause zur Mutti" zu gehen, berichtet die Deutsche Welle. Vor dem Veranstaltungsgebäude eskalierte die Lage: Mit den brennenden Hemden, Steinen und gefüllten Plastikflaschen bewarfen die Demonstranten Polizisten. Bereitschaftspolizisten und berittene Beamten mussten ausrücken, um die Menge unter Kontrolle zu bringen, so CNN. Rauchgranaten und Pfefferspray wurden eingesetzt. Meldungen, wonach scharfe Schüsse abgefeuert wurden, bestätigte die Behörde nicht.

Trump hat sich bei der vergangenen Vorwahl im US-Bundesstaat Washington weitere Delegierte für den Parteitag im Juli geholt. Er gewann die Vorwahl nach Auszählung von 68 Prozent der Stimmen voraussichtlich mit 76 Prozent der Stimmen, berichtete CNN unter Berufung auf Hochrechnungen.

Trump ist nach Vorwahlen in vielen Bundesstaaten in den vergangenen Monaten bei den Republikanern als einziger Kandidat noch im Rennen. Gekürt wird der endgültige Präsidentschaftskandidat bei einem Parteikonvent im Juli.

Quelle: ntv.de, bdk/dpa

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