Politik

Ex-Präsident begrüßt Freispruch Trump: Unsere Bewegung fängt jetzt erst an

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"So etwas hat es noch nie gegeben", sagt Trump im Hinblick auf seine Bewegung.

(Foto: AP)

Kaum spricht ihn der Senat im Amtsenthebungsverfahren frei, meldet sich Ex-Präsident Trump auch schon wieder zu Wort. Dabei erklärt er, dass seine Bewegung gerade erst am Anfang stehe. Top-Demokrat Schumer spricht nach dem Votum hingegen von einem "Tag der Schande".

Ex-Präsident Donald Trump hat den Freispruch des Senats im Amtsenthebungsverfahren gegen ihn begrüßt und erklärt, dass seine politische Bewegung jetzt erst am Anfang stehe. Er freue sich auf die "unglaubliche gemeinsame Reise, für unser ganzes Volk amerikanische Größe zu erreichen", erklärte Trump in einer Stellungnahme.

"Unsere historische, patriotische und schöne Bewegung, Amerika wieder großartig zu machen, hat jetzt erst angefangen", erklärte der Republikaner. "So etwas hat es noch nie gegeben!" Zugleich dankte Trump den republikanischen Senatoren für den Freispruch. Die Demokraten hätten versucht, den Rechtsstaat zu untergraben, sagte er.

Der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer, kritisierte hingegen seine Kollegen von den Republikanern scharf. "Der 6. Januar wird ein Tag der Schande in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika sein. Das Versäumnis, Donald Trump zu verurteilen, wird als Schande in die Geschichte des Senats der Vereinigten Staaten eingehen", sagte Schumer und bezog sich dabei auf den Sturm des Kapitols vor knapp sechs Wochen.

Vom Vorwurf der "Anstiftung zum Aufruhr" freigesprochen

Die Anstiftung zum Angriff auf den Sitz des Kongresses sei die "verabscheuungswürdigste Tat, die ein Präsident jemals begangen hat", sagte Schumer. Und trotzdem habe die Mehrheit der Republikaner nicht den Mut aufbringen können, diese Tat zu verurteilen. "Meine amerikanischen Mitbürger, erinnern Sie sich an diesen Tag, den 6. Januar, für immer. Das letzte schreckliche Erbe des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten - und zweifellos unser Schlimmstes."

Knapp sechs Wochen nach der Erstürmung des Kapitols durch wütende Trump-Anhänger hatte der Senat den Ex-Präsidenten im Amtsenthebungsverfahren vom Vorwurf der "Anstiftung zum Aufruhr" freigesprochen. Eine Mehrheit von 57 Senatoren stimmte zwar für eine Verurteilung, sie verfehlten damit aber die für eine Verurteilung nötige Zweidrittelmehrheit von 67 Stimmen. 50 Demokraten und sieben Republikaner stimmten für eine Verurteilung Trumps.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa