14-Punkte-AbkommenIran redet mit USA über Abkommen

Fünf Monate nachdem Israel und die USA ihren Krieg gegen den Iran begonnen haben, gibt es immer noch keine nachhaltige Friedensregelung. Der Welthandel leidet weiter unter den gegenseitigen Angriffen. US-Präsident Trump bestätigt nun neue Gespräche mit Teheran.
US-Präsident Donald Trump hat für diesen Montag neue Gespräche mit dem Iran angekündigt. "Wir sprechen mit ihnen in Form von Verhandlungen", sagte Trump an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One, nachdem er am Vortag einen vorläufigen Verzicht auf weitere Angriffe auf den Iran verkündet hatte. Die Gespräche beginnen laut Trump am Nachmittag.
"Ich kann Ihnen sagen, dass derzeit Bemühungen im Gange sind, das 14-Punkte-Abkommen von Islamabad wiederzubeleben, insbesondere seitens der Vermittler", sagte der iranische Abgeordnete Hassan Ghaschghawi zuvor in einem Fernsehinterview.
Mitte Juni hatten die USA und der Iran auf Vermittlung Pakistans und Katars ein Rahmenabkommen unterzeichnet. Das Abkommen sollte binnen 60 Tagen zu einer dauerhaften Friedensregelung führen und sieht bis dahin eine sichere und unentgeltliche Durchfahrt durch die Straße von Hormus vor.
"Sie wissen, dass die Hauptfrage die der Straße von Hormus ist" und es finde derzeit "ein Meinungsaustausch" zu diesem Thema statt, sagte der Abgeordnete, der auch Sprecher des Ausschusses für nationale Sicherheit ist.
Fünf Monate nach Kriegsbeginn, der in der Region zu tausenden Todesopfern geführt und die Weltwirtschaft beeinträchtigt hat, fällt es den Vermittlerländern Pakistan und Katar schwer, die Konfliktparteien wieder an den Verhandlungstisch zu bringen. Die USA und der Iran greifen sich seit Wochen wieder gegenseitig an, wobei es vor allem um die für den Welthandel wichtige Straße von Hormus geht, über die Teheran die Kontrolle weiterhin behalten möchte.
Am Samstag hatte US-Präsident Donald Trump in seinem Onlinedienst Truth Social verkündet, alle Angriffe auf den Iran auszusetzen, da "die Grundzüge eines Abkommens vereinbart worden seien". Das Abkommen müsse die "vollständige und uneingeschränkte" Öffnung der Straße von Hormus beinhalten, fügte er hinzu.