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Sonderlizenzen für Kooperation Trump lockert offenbar Huawei-Bann

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In Deutschland sind vor allem Nutzer von Huaweis Mobiltelefonen durch Trumps Verbote betroffen.

(Foto: REUTERS)

US-Präsident Trump untersagt Unternehmen seines Landes Geschäfte mit Huawei. Google sperrt daraufhin Android-Updates für Mobiltelefone des chinesischen Technologiekonzerns. Die US-Regierung könnte das durch die Sonderlizenzen rückgängig machen.

Das Weiße Haus erlaubt offenbar einigen US-Unternehmen mittels einer Sondergenehmigung Geschäfte mit dem chinesischen Telekommunikationsriesen Huawei Technologies. Die Regierung habe entsprechende Maßnahmen dafür getroffen und spezielle Lizenzen unterschrieben, sagten mit der Situation vertraute Personen.

In Anbetracht der anstehenden weiteren Handelsgespräche zwischen China und den Vereinigten Staaten am Donnerstag in Washington könnte dies als einen "Akt des guten Willens" interpretiert werden. Im Frühling hatte das US-Handelsministerium Huawei auf seine schwarze Liste gesetzt und verbot US-Unternehmen Geschäftsbeziehungen mit den Chinesen. Auch ausländische Unternehmen, die Huawei aus den USA heraus beliefern sind betroffen. So musste etwa der deutsche Chiphersteller Infineon einige Exporte stoppen.

Im Sommer ruderte US-Präsident Donald Trump nach dem G20-Gipfeltreffen zurück und erklärte, US-Unternehmen dürften mit Huawei Geschäfte machen, solange diese nicht die nationale Sicherheit gefährden. In diesem Fall werde das Handelsministerium entsprechende Sonderlizenzen ausgeben.

Bislang ist dies aber nicht erfolgt. Weitere Einzelheiten darüber, welche US-Konzerne nun diese Lizenz erhalten, war zunächst nicht in Erfahrung zu bringen. Vom Handelsministerium hieß es, gegenwärtig habe man nichts mitzuteilen.

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Quelle: n-tv.de, lwe/DJ

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