Politik

Ärger über "New York Times"-Bericht Trump schießt sich auf die Medien ein

Immer wieder regt sich US-Präsidentschaftskandidat Trump über die Medienberichterstattung zu seiner Person auf. Nun platzt ihm erneut der Kragen: "Es ist nicht 'Pressefreiheit', wenn Zeitungen und andere sagen und schreiben dürfen, was sie wollen, obwohl es komplett falsch ist."

Offenbar aus Ärger über Presseberichte, wonach er frustriert wegen seiner zunehmend schlechten Aussichten auf einen Wahlsieg ist, hat US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump erneut die Medien scharf attackiert. "Ich trete nicht gegen die unehrliche Hillary Clinton an, ich trete gegen die unehrlichen Medien an", sagte Trump in einer Rede in Fairfield im Bundesstaat Connecticut.

Nun legte Trump noch nach: "Die Medien berichten nicht ordentlich über meine Wahlkampfveranstaltungen", so der Kandidat der Republikaner. "Sie diskutieren nie die eigentliche Botschaft und zeigen nie die große Menschenmenge oder die Begeisterung."

In einer von vielen weiteren Twitter-Botschaften zu dem Thema ergänzte Trump: "Es ist nicht 'Pressefreiheit', wenn Zeitungen und andere sagen und schreiben dürfen, was sie wollen, obwohl es komplett falsch ist." 

"Verwirrt" über politische Vorgänge

Ein Bericht der "New York Times" dürfte Trump zuletzt besonders verärgert haben: Diese schrieb unter Berufung auf nicht namentlich genannte Mitarbeiter des Immobilienmilliardärs, Trump sei privat häufig "mürrisch und launisch". Aus dem Umfeld von Trumps Wahlkampfteam zitierte das Blatt Republikaner, die sagten, er sei "erschöpft, frustriert und noch immer verwirrt" über politische Vorgänge.

Trumps Medienschelte ist allerdings nicht neu: Er wirft Journalisten schon seit Monaten vor, nicht fair über seinen Wahlkampf zu berichten, bestimmte Journalisten griff er verbal hart an. Für den Fall seines Siegs bei der Präsidentschaftswahl kündigte er an, Klagen gegen Medien erleichtern zu wollen. 

Quelle: ntv.de, bad/AFP