Politik

Absprache von Cruz und Kasich Trump verspottet Parteirivalen

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Donald Trump bei einer Rede in Pennsylvania.

(Foto: REUTERS)

Mit aller Kraft versuchen seine Mitbewerber, einen republikanischen Präsidentschaftskandidaten namens Donald Trump zu verhindern. Doch der Unternehmer hat für die Strategien seiner politikerfahrenen Kontrahenten nur eines übrig: Spott.

Die beiden republikanischen Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur Ted Cruz und John Kasich setzen alle Hebel in Bewegung, um eine Kandidatur von Donald Trump zu verhindern - so gaben die beiden Kontrahenten etwa bekannt, in drei Bundesstaaten keinen Wahlkampf gegeneinander zu machen.

Trump reagiert nun mit Spott auf die Taktik seiner Parteirivalen. "Man nennt das Absprache", sagte er bei einer Wahlkampfveranstaltung in Pennsylvania. "Wissen Sie, wenn Sie in der Geschäftswelt Absprachen treffen, dann werden Sie ins Gefängnis geworfen", sagte Trump. "Aber in der Politik ist das erlaubt, weil es ein manipuliertes System ist, ein korruptes Unternehmen."

Trump sieht ein gutes in den Absprachen seiner politischen Gegner Cruz und Kasich - er sei sogar regelrecht glücklich darüber. "Es zeigt, wie schwach sie sind, wie erbärmlich sie sind", erklärte der 69-Jährige vor jubelnden Anhängern. Es sei armselig, "wenn zwei langjährige, erfahrene Politiker sich zusammenschließen müssen um einen Typen zu schlagen, der ausspricht, was die Leute wollen."

Nicht nur vor Anhängern polterte Trump wie gewohnt - auch auf den sozialen Medien hielt er mit seiner Meinung nicht hinter den Berg. "Lügen-Ted und Kasich sind mathematisch gesehen tot und total verzweifelt. Ihre Geldgeber sind nicht glücklich mit ihnen. Traurig!" Und: "Das zeigt, wie schwach und verzweifelt Lügen-Ted ist, wenn er mit einem Typ zusammenarbeiten muss, der ihn bekanntermaßen nicht ausstehen kann."

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Quelle: ntv.de, fma