Politik

Ermittlungen untergraben? Trump wehrt sich gegen neue Vorwürfe

Der US-Präsident kommt nicht zur Ruhe: Immer neue Vorwürfe gibt es gegen Trump. Nun wird wegen Behinderung der Justiz gegen ihn ermittelt. Der Präsident äußert sich wie gewohnt via Twitter - und gibt sich gelassen.

US-Präsident Donald Trump hat gelassen auf jüngste Berichte über neue Erkenntnisse in der Russland-Affäre reagiert. Die Vorwürfe gegen ihn und seine Vertrauten hätten sich bislang als haltlos erwiesen, erklärte Trump via Twitter. "Und jetzt versuchen sie es mit dieser falschen Story mit Behinderung der Justiz. Nett."

Die "Washington Post" hatte unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, dass Sonderermittler Robert Mueller in der Angelegenheit auch gegen den US-Präsidenten persönlich ermittele. Die Untersuchungen seien bereits nach dem Rauswurf von FBI-Chef James Comey am 9. Mai eingeleitet worden. Comey hatte jüngst vor dem Kongress erklärt, er gehe davon aus, dass er von Trump geschasst worden sei, um die FBI-Ermittlungen in der Russland-Affäre zu untergraben.

Ein Sprecher von Trumps Anwalt erklärte in einer ersten Stellungnahme zu dem "Washington Post"-Bericht, das Durchstechen von Informationen sei "empörend, unverzeihlich und illegal". Mueller soll wie das FBI und mehrere Kongressausschüsse klären, ob Russland die Präsidentenwahl 2016 zugunsten Trumps beeinflusste und ob es geheime Absprachen zwischen dessen Team und der Regierung in Moskau gab.

Quelle: ntv.de, bdk/rts

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