Politik

Im Arabischen Meer US-Marine fängt Schiff mit Waffenladung ab

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Die beschlagnahmten Waffen stammen wohl aus russischer und chinesischer Herstellung.

(Foto: AP)

Sturmgewehre, Maschinenpistolen sowie Panzerabwehrwaffen - mit dieser tödlichen Ladung schippert ein staatenloses Segelschiff über das Arabische Meer, bis es von der US-Marine abgefangen wird. Nun stellt sich die Frage: Wohin sollten die Waffen transportiert werden?

Die US-Marine hat im Arabischen Meer ein staatenloses Segelschiff mit Tausenden Waffen abgefangen, darunter Sturm- und Maschinengewehre sowie Panzerabwehrwaffen. Außerdem seien Scharfschützengewehre und Visiere beschlagnahmt worden, teilte die 5. Flotte der US-Marine in Bahrain mit. Die Waffen seien russischer und chinesischer Herstellung. Aus welchem Land sie kommen und wohin sie verschifft werden sollten, werde untersucht. Die Besatzung wurde befragt und dann freigelassen.

Der Verdacht richtete sich schnell gegen den Iran, der im Jemen die schiitischen Huthi-Rebellen unterstützt. Diese kämpfen im Jemen gegen die Regierung und ein von Saudi-Arabien angeführtes Militärbündnis. Die jemenitische Küstenwache fängt immer wieder ähnliche Waffenlieferungen ab. Auf normaler Strecke gelangen Schiffe aus dem Iran über den Golf von Oman und das Arabische Meer zum Jemen.

Eine Bestätigung dafür, dass der Iran hinter der Lieferung steckt, gab es aber nicht. Teheran bestreitet, die Huthis finanziell oder mit Waffen zu unterstützen. Die US-Marine ist in Gewässern der Region regelmäßig unterwegs und kontrolliert auch andere Schiffe.

Quelle: ntv.de, hny/dpa

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