Politik

Auf Abschlussfeier unerwünscht US-Studenten boykottieren Pence-Rede

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Die Worte Pence' wollen einige Studenten der Notre-Dame-Universität nicht hören.

(Foto: AP)

Die neue US-Regierung kommt an der Universität Notre Dame in Indiana nicht gut an. Der Grund: Die Politik steht im Widerspruch zur katholischen Soziallehre, so die Hochschule. Und das lassen die Katholiken Trumps Stellvertreter bei seinem Auftritt spüren.

Dutzende Studenten haben im US-Bundesstaat Indiana aus Protest gegen Vizepräsident Mike Pence ihre eigene Abschlussfeier verlassen. Die Hochschüler erhoben sich zu Beginn von Pences Rede von ihren Plätzen, wie auf Videos zu sehen war, die im Internet veröffentlicht wurden. Anschließend verließen sie schweigend das Stadion, in dem die Zeremonie stattfand. Einige ihrer rund 2000 Kommilitonen jubelten ihnen zu, während andere sie ausbuhten.

Die Universität Notre Dame in South Bend ist eine der angesehensten katholischen Hochschulen in den USA. Pence verurteilte in seiner Rede die "politische Korrektheit" an US-Hochschulen, die einer "Unterdrückung der Redefreiheit" gleichkomme.

Die Organisatoren des Protests erklärten, die Politik der US-Regierung stehe "im direkten Widerspruch zur katholischen Soziallehre" und stelle einen Angriff auf die Minderheiten an der Hochschule dar. Nach ihren Angaben beteiligten sich mehr als hundert Studenten an der Aktion. Viele von ihnen trugen Anstecker oder Fahnen in den Farben der Regenbogens, die für die Homosexuellen-Bewegung stehen.

Quelle: ntv.de, kpi/AFP

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