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Mattis: "Eiserne" Unterstützung USA sichern Südkorea Militärpräsenz zu

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US-Verteidigungsminister James Mattis beruhigte seinen südkoreanischen Amtskollegen Song Young Moo.

(Foto: AP)

Seit Monaten nähern sich Nord- und Südkorea einander an. Doch so ganz will Seoul dem nördlichen Nachbarn nicht trauen. Der Schutz durch das mächtige US-Militär ist daher ein wichtiges Anliegen, dem Washington nun entgegen kommt.

Angesichts von Sorgen nach der einseitigen Absage gemeinsamer Militärmanöver durch US-Präsident Donald Trump hat US-Verteidigungsminister James Mattis Südkorea die "eiserne" Unterstützung durch Washington zugesichert. Dazu gehöre, dass die Zahl der in Südkorea stationierten Soldaten in gleicher Höhe aufrecht erhalten werde, sagte Mattis nach einem Gespräch mit seinem südkoreanischen Kollegen Song Young Moo in Seoul.

Trump hatte nach seinem historischen Gipfeltreffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un vor zwei Wochen überraschend einen Stopp der gemeinsamen Militärmanöver zwischen Südkorea und den USA verkündet. Seoul war im Vorfeld nicht über diesen Schritt informiert worden.

In Südkorea sind Zehntausende US-Soldaten stationiert. Sie sollen den engen Verbündeten gegen mögliche Angriffe aus dem Norden schützen. Seit Jahren veranstalteten die USA und Südkorea gemeinsam regelmäßig großangelegte Militärmanöver. Pjöngjang reagierte stets heftig auf die Übungen. Nach derartigen Manövern im vergangenen Jahr feuerte Nordkorea Raketen über das japanische Festland hinweg.

In Südkorea und Japan herrscht Sorge, dass die USA mit Nordkorea ein Abkommen treffen könnten, welches zwar die Bedrohung der USA durch nordkoreanische Interkontinentalraketen beendet, Nordkoreas Nachbarn jedoch weiterhin innerhalb der Reichweite von Mittel- und Kurzstreckenraketen belässt.

Quelle: n-tv.de, fzö/AFP

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