Politik

15 Tonnen für Bargeld in Euro Venezuela soll Gold an Emirate verkauft haben

Gold

Ende des vergangenen Jahres saß Venezuela noch auf Reserven von 132 Tonnen Gold.

Reuters

Nicht erst seit dem Machtkampf zwischen Staatschef Maduro und Interimspräsident Guaidó benötigt Venezuela dringend Kapital. Insidern zufolge verkauft das Land deshalb mehrere Tonnen Gold an die Vereinigten Arabischen Emirate. Und dabei soll es nicht bleiben.

Venezuela verkauft nach Informationen eines Insiders 15 Tonnen Gold aus dem Bestand der Zentralbank des südamerikanischen Landes an die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Mit der Maßnahme wolle der Staat dringend benötigtes Kapital einnehmen, um das Land solvent zu halten, sagte eine mit den Plänen vertraute Person. Im Gegenzug für das Gold solle Venezuela einen Euro-Betrag in bar erhalten.

Mit der Veräußerung von drei Tonnen Gold wurde demnach bereits am 26. Januar begonnen. Insgesamt will Venezuela nach Informationen aus den Kreisen bis Februar 29 Tonnen Gold losschlagen. Im vergangenen Jahr hatte das Land Gold im Wert von 900 Millionen Dollar an die Türkei veräußert, Ende November saß es noch auf Reserven von 132 Tonnen des Edelmetalls. Bei der Notenbank war keine Stellungnahme zu erhalten.

In Venezuela spitzte sich der Machtkampf zwischen Präsident Nicolas Maduro und seinem Herausforderer Juan Guaidó zuletzt zu. Guaidó hatte sich vor einer Woche zum Interimspräsidenten ausgerufen. Die Staatengemeinschaft ist gespalten: Maduro wird von Russland, China und dem Nato-Mitglied Türkei unterstützt. Die USA stehen dagegen wie viele europäische Länder hinter Guaidó.

Quelle: n-tv.de, ftü/rts

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