CDU laut Umfragen knapp vor SPDWahlbeteiligung in Rheinland-Pfalz am Mittag bei 50 Prozent
Seit dem Morgen können fast drei Millionen Menschen in Rheinland-Pfalz einen neuen Landtag wählen. Umfragen sehen ein enges Rennen zwischen SPD und CDU. Auf dem dritten Platz könnte die AfD landen, gefolgt von den Grünen.
Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz haben bis 12 Uhr rund 50 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Die Briefwahlstimmen sind dabei eingerechnet, wie der Landeswahlleiter in Mainz mitteilte. Die Wahllokale schließen um 18 Uhr, danach werden erste Prognosen zum Wahlausgang erwartet.
2,95 Millionen Menschen sind dazu aufgerufen, einen neuen Landtag zu wählen. Laut Umfragen zeichnet sich ein enges Rennen zwischen SPD und CDU ab. Die Spitzenkandidaten der beiden Parteien gaben bereits ihre Stimme ab. Alexander Schweitzer von der SPD, der aktuelle Ministerpräsident, wählte in Bad Bergzabern, sein Herausforderer Gordon Schnieder von der CDU in Birresborn. Bei der Landtagswahl 2021 lag die Wahlbeteiligung um 12 Uhr bei 49 Prozent.
Laut Umfragen hat die CDU einen leichten Vorsprung vor der SPD. Auf dem dritten Platz könnte die AfD landen, gefolgt von den Grünen. Die Freien Wähler und die Linke müssen um den Einzug in den Landtag bangen. Für die Linke wäre es das erste Mal, dass sie den Sprung über die Fünfprozenthürde schafft. Die mitregierende FDP wurde in den Umfragen zu den sonstigen Parteien gerechnet.
Es droht die erste Wahlniederlage der SPD in Rheinland-Pfalz seit 35 Jahren. Seit 1991 regiert sie das Land allein oder mit wechselnden Koalitionspartnern. 2024 trat die damalige Ministerpräsidentin Malu Dreyer in der laufenden Legislaturperiode zurück. Schweitzer wurde ihr Nachfolger, weiterhin an der Spitze einer Ampelkoalition mit Grünen und FDP.
