Produkt-Check Küche

Funktionen, Extras, Leistung It-Piece für die Küche? Der Air-Fryer von Fritaire im Test

20.07.2026, 11:10 Uhr
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Ein echter Hingucker: der Air-Fryer von Fritaire mit rotierendem Trommelkorb und integriertem Licht (Foto: RTL/ntv.de)

Der Air-Fryer von Fritaire ist ein echtes Statement-Piece unter den Heißluftfritteusen. Was das Modell so besonders macht und ob sich der Kauf lohnt - hier alle Test-Details im Einzel-Check.

Heißluftfritteusen gehören mittlerweile in vielen Haushalten zur Küchen-Grundausstattung. Sie sparen Zeit beim Kochen, sind bestens für Meal-Prep geeignet und im Vergleich zum Backofen oft deutlich energieeffizienter. Für den ntv-Produkt-Check hat Test-Redakteurin Isabella Campanelli vier Air-Fryer aus Glas dem ultimativen Knuspertest unterzogen. Das Gerät von Fritaire sichert sich zwar nicht den Testsieg, glänzt aber mit anderen Details. Welche das sind? Die Ergebnisse im Überblick.

Technische Daten im Überblick:

  • Leistung: 1500 Watt

  • Maße: 35,3 T × 27,4 B × 31,2 H cm

  • Fassungsvermögen: ca. 5 L

  • Lieferumfang: Heizelement, 1 × 5-Liter-Behälter, 1 × Edelstahl-Frittierplatte, Trommel, Drehspieß, Greifer, Anleitung

  • Funktionen: Air-Fry, backen, braten, grillen, aufwärmen, dehydrieren

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Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.

Air-Fryer von Fritaire im Test - das Fazit

VorteileNachteile
✅ recht großes Fassungsvermögen❌ ungleichmäßige Gar-Ergebnisse
✅ praktische Selbstreinigungsfunktion ❌ keine Deckel für To-go-Funktion
✅ stabile und hochwertige Verarbeitung ❌ teuerstes Produkt im Test
✅ BPA-freier Glasbehälter, kein Teflon enthalten ❌ Stromverbrauch höher als bei anderen Testgeräten
✅ mit ca. 50 dB recht leise

So läuft der Heißluftfritteusen-Test ab

Im Test bereiten wir mehrere Gerichte im Air-Fryer von Fritaire zu. Den Anfang machen klassische Tiefkühl-Pommes und Chicken Nuggets, anschließend folgen rohe Kartoffelscheiben mit tiefgekühlten Brokkoliröschen. Zum Schluss prüfen wir, wie gut sich eine Pizza vom Vortag wieder knusprig aufbacken lässt. In die Bewertung fließen folgende Kriterien ein:

  • Funktion und Leistung: Anzahl und Vielfalt der Programme, Zeit- und Temperatureinstellung, Lautstärke, Geruch, Kocherlebnis und Geschmack

  • Verarbeitung und Qualität: Material, Stabilität, Fassungsvermögen, Anzahl und Volumen der Glasbehälter

  • Preis: Verhältnis von Preis zu Leistung und eventuell versteckte Zusatzkosten

  • Benutzerfreundlichkeit und Pflege: Displayverständlichkeit, Bedienlogik, Anleitung, Reinigung

  • Sicherheit und Zuverlässigkeit: Gibt es einen Automatik-Stopp beim Öffnen des Deckels, wie heiß werden Griffe und Außenflächen?

  • Ausstattung und Features: Umfang des Zubehörs, z. B. Trommel, Drehspieß, To-go-Deckel, Anzahl der Gitterroste

  • Design und Haptik

  • Verbrauch und Nachhaltigkeit: Stromverbrauch in kWh sowie Verpackungsvolumen

Fritaire-Air-Fryer - Lieferumfang und Extras

Der Glas-Air-Fryer von Fritaire* fällt optisch auf: Das Gerät ist in sechs Farben erhältlich und setzt auf eine transparente Glaskugel statt auf einen klassischen Garkorb. Anders als die anderen Glas-Heißluftfritteusen im Test bringt Fritaire nur eine Glasschüssel mit - diese fasst mit fünf Litern vergleichsweise viel, ist jedoch nicht spülmaschinengeeignet. Dafür kommt das Gerät aber mit einer praktischen Selbstreinigungsfunktion: Wasser und etwas Spülmittel einfüllen, Programm starten - im Test funktioniert das sehr gut.

Das restliche Zubehör kann in die Spülmaschine. Dazu gehören unter anderem eine rotierende Trommel, der sogenannte Tumbler, sowie ein Drehspieß für die Rotisserie-Funktion, auf dem sich etwa ein ganzes Hähnchen zubereiten lässt. Batterien für den Motor, der die Rotation antreibt, liegen nicht bei. Tumbler und Drehspieß sollen laut Hersteller für eine gleichmäßige 360-Grad-Hitzeverteilung sorgen und besonders knusprige Ergebnisse ermöglichen. Ebenfalls enthalten sind ein Greifer und eine Frittierplatte aus Edelstahl. Für unterwegs ist der Fritaire im Gegensatz zu den anderen Air-Fryern im Test nicht geeignet, passende To-go-Deckel gibt es nicht.

Heißluftfritteuse von Fritaire - Leistung und Bedienung

Das Heizelement sitzt oben auf der Glasschüssel und arbeitet mit 1500 Watt. Die Temperatur lässt sich manuell zwischen 80 und 200 Grad einstellen, der Timer läuft bis zu 60 Minuten. Zusätzlich stehen sechs Programme zur Auswahl: Steak, Huhn, Meeresfrüchte, Pommes, Toasten und Dehydrieren. Positiv fällt auf: Das Programm lässt sich jederzeit pausieren und stoppt automatisch, sobald der Deckel geöffnet wird. Danach startet der Air-Fryer allerdings nicht von selbst wieder, wie es beispielsweise beim Ninja Crispi der Fall ist. Das helle LED-Touch-Display reagiert zuverlässig, insgesamt wirkt das Gerät stabil und hochwertig verarbeitet.

Wie schneidet der Fritaire-Air-Fryer im Crunch-Test ab?

Für die Pommes nutzen wir die Trommel, die sich unkompliziert in die Glasschüssel des Fritaire-Air-Fryers einsetzen lässt. Eingestellt wird das Pommes-Programm mit 200 Grad und 25 Minuten – für Pommes aus dem Air-Fryer eine eher lange Garzeit. Während des Betriebs zeigt das Display abwechselnd Temperatur und Restzeit an. Praktisch ist das integrierte Licht, das einen guten Blick in den Garraum ermöglicht. Mit 49 Dezibel bleibt der Fritaire angenehm leise. Der Energieverbrauch liegt bei 0,448 kWh und damit relativ hoch, was vor allem an der längeren Laufzeit liegen dürfte. Die Griffe am Heizelement werden zwar warm, Verbrennungsgefahr besteht aber nicht. Das Pommes-Ergebnis sieht gut aus, ist aber nicht ganz gleichmäßig: Einige Stücke sind schön kross, andere noch nicht vollständig durchgegart.

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Das Ergebnis: Die Pommes aus dem Air-Fryer von Fritaire sehen zwar gold-gebräunt aus, sind aber nicht alle gleichmäßig gut durch. (Foto: RTL.de/ntv)

Auch Nuggets bereiten wir nach Herstellerempfehlung in der Trommel zu - bei 200 Grad für 15 Minuten. Das Herausnehmen gelingt mit dem Greifer problemlos, der Verbrauch beträgt 0,200 kWh. Geschmacklich überzeugen die Nuggets, auch wenn sie für unseren Geschmack gerne etwas knuspriger sein könnten.

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Der Geschmack der Nuggets überzeugt, auch wenn sie nicht superknusprig sind - hier könnte eine längere Frittier-Zeit sinnvoll sein. (Foto: RTL.de/ntv)

Für Kartoffeln und Brokkoli kommt die Edelstahl-Frittierplatte zum Einsatz. Wir wählen 200 Grad und 20 Minuten. Der Energieverbrauch liegt bei 0,356 kWh. Der Brokkoli gelingt gut, die Kartoffeln sind oben schön gebräunt, bleiben auf der Unterseite jedoch blass.

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Während der Brokkoli gut gelingt, bekommen die Kartoffeln nur von oben eine schöne Bräune ab und sind teilweise nicht ganz durch. (Foto: RTL.de/ntv)

Weniger überzeugend fällt der Pizza-Test aus: Bei 160 Grad ist das Stück nach fünf Minuten bereits deutlich zu dunkel.

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Die aufgewärmte Pizza kommt leicht verbrannt aus dem Air-Fryer von Fritaire. (Foto: ntv/RTL.de)

Für wen lohnt sich der Air-Fryer von Fritaire?

Wer ein stylisches Küchengerät mit praktischen Funktionen sucht, ist mit dem Air-Fryer von Fritaire gut beraten. Leistung und Frittier-Ergebnisse sind zwar im Vergleich zu den anderen Geräten im Test nicht überragend, doch auch hier gilt wie so oft bei neuen Küchengeräten: Probieren geht über Studieren. Von den getesteten Heißluftfritteusen aus Glas überzeugt das Modell am meisten in Sachen Optik: Es gibt eine bunte Farbpalette, hier ist für so ziemlich jede Kücheneinrichtung das Passende dabei. Die integrierte Beleuchtung und die praktische Selbstreinigungsfunktion machen das Gerät zu einem echten It-Piece - preislich liegt es zwar über den günstigeren Alternativen, ist aber mit knapp 230 Euro dennoch relativ erschwinglich.

*Die Testredaktion rund um den "ntv Produkt-Check" ist unabhängig, erwirbt alle Produkte für ihre Tests auf eigene Kosten und bewertet bei Tests wie bei Vergleichen nach objektiven Kriterien. Wenn Sie ein Produkt über einen Link kaufen sollten, erhalten wir eine Provision. Der Preis ändert sich dadurch nicht.

Quelle: ntv.de, ica

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