Produkt-Check Sport & Freizeit

Fit dank BrettBalance Boards im Check - welches sichert sich den Testsieg?

23.01.2026, 14:47 Uhr
imageVon Isabelle Kurz
Unsere-Testerin-mit-den-verschiedenen-Balance-Boards
Gleichgewicht durch Gleichgewicht - fünf Balance Boards im ntv Produkt-Check (Foto: RTL/ntv.de)

Ob als ambitioniertes Home-Workout, zur Verbesserung der Haltung oder einfach als witziges Gadget für zwischendurch: Balance Boards liegen im Trend. Was Anfänger wie Fortgeschrittene wissen sollten - fünf Modelle im ntv Produkt-Check.

Balance Boards versprechen einen besseren Gleichgewichtssinn, sollen die Tiefenmuskulatur stärken und können mit wenig Aufwand kleine Momente der Bewegung in den Alltag integrieren. Doch welches Board ist wirklich effektiv, welches läuft eher unter "wackelige Spielerei"? Für den ntv Produkt-Check testen wir fünf beliebte Sportgeräte.

So testen wir die Balance Boards

Zunächst schauen wir uns das Material der verschiedenen Balance Boards genauer an - machen die Bretter einen stabilen Eindruck? Außerdem checken wir, wie sie genau aufgebaut sind und welche Übungen sich am besten umsetzen lassen. Dann geht es an die Praxis: Wie leicht oder schwer sind die gleichen Übungen auf den unterschiedlichen Modellen? So viel vorab: Bei allen Balance Boards sollte man eine Fitness-Matte unterlegen, damit der Boden nicht zerkratzt wird.

Die fünf Balance Boards im Test

Der Testsieger: Das Balancebrett von Amazon Basics

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Amazon Basics Balancebrett aus Holz
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22,17 €

Mit dem Amazon Basics Balancebrett aus Holz ist alles möglich, ob entspannt nebenbei am Schreibtisch oder ein Workout, das es in sich hat. Die Halbkugel unter dem Brett ermöglicht Bewegungen in alle Richtungen und fordert dadurch ein gutes Maß an Konzentration und Gleichgewicht - genau das, was man sich von einem Balance Board erwartet. Die raue Oberfläche bietet guten Halt, das Brett kann sogar barfuß oder mit Socken genutzt werden. Der Vorteil: ein besseres Gefühl zum richtigen Ausbalancieren. Einziger Nachteil der rauen Oberfläche: Übungen auf den Unterarmen oder Händen (wie z. B. Planks) sind sehr unangenehm, dafür sollte ein Handtuch aufs Board gelegt werden.

VEEKAY Balance Board - das beste Einsteigermodell

Für Anfänger oder Menschen mit Gleichgewichtsproblemen ist das VEEKAY Balance Board aus Holz, das nur nach rechts und links kippt, empfehlenswert. Was den Start deutlich leichter macht, ist die Tatsache, dass man sich nicht auf mehrere Richtungen gleichzeitig konzentrieren muss. Aber: Man kann sich auch so auf das Board stellen, dass es nur nach vorne und hinten kippt. Das Modell hat ebenfalls eine raue Oberfläche, die einen guten Halt gibt - für Übungen auf den Händen oder Unterarmen sollte allerdings wieder ein Handtuch zum Einsatz kommen. Wichtig: Unter das Wackelbrett gehört unbedingt eine Fitnessmatte, da es kleine Zacken auf der Unterseite besitzt, die das Wegrutschen verhindern sollen.

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VEEKAY Balance Board aus Holz
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Gut für die Kleinen: das Schildkröt Kids Balance Board

Das Schildkröt Kids Balance Board ist das einzige Modell aus Plastik in unserem Produkt-Check, wodurch dieses Modell etwas weniger stabil wirkt. Auf der Verpackung ist kein Maximalgewicht vermerkt, online stoßen wir auf die Angabe eines Höchstgewichts von 90 Kilogramm - für Kinder vollkommen ausreichend. Das Brett enthält drei kleine Murmeln, die man durch geschicktes Ausbalancieren in die Mitte befördern soll. Klingt leicht, ist es aber nicht: Im Test gelingt uns das nicht mit allen drei Kugeln gleichzeitig. Außer Frage steht: Das Brett ist eine nette Spielerei und animiert Kinder womöglich wirklich zu regelmäßiger Bewegung. Dadurch, dass die Mitte mit den Murmelbahnen belegt ist, eignet es sich aber nicht für alle sportlichen Übungen.

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Schildkröt Kinder Balance Board mit Kugellabyrinth
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STAASH®-Halbkugel für Fortgeschrittene

Die STAASH® Kork-Halbkugel sieht harmlos aus, erfordert aber viel Geschick. Durch die Höhe kippt man sehr stark zu allen Seiten, was im Test viel Kraft im Fußgelenk erfordert, um sich auszubalancieren - dieses Gerät scheint eher für Fortgeschrittene geeignet zu sein. Daneben verfügt es über einen relativ kleinen Durchmesser, was Übungen auf den Händen oder Unterarmen sehr anstrengend macht. Selbst bei einer Körpergröße von knapp 1,70 Metern können die Ellbogen nicht mehr in einer Linie mit den Schultern sein, weshalb wir das Board für den Produkt-Check hauptsächlich im Stehen benutzen.

Für Vollprofis: das BoarderKING Indoorboard

Das BoarderKING Indoorboard sieht aus wie ein kleines Surfbrett und wird inklusive einer Matte und einer Rolle geliefert. Leider riecht die Matte beim ersten Auspacken extrem unangenehm, nach ein paar Stunden Auslüften verfliegt der Geruch aber weitestgehend. Echte Balance-Künstler können auf solchen Brettern hin- und herwippen und sogar Tricks machen - wir sind froh, dass wir im Test nach einiger Zeit endlich darauf stehen können, ohne uns an einem Tisch abzustützen, das Board verzeiht kleine Balance-Fehler kaum. Zwar hat man auf der rauen Oberfläche einen guten Halt, rutscht dafür aber schnell von der Rolle runter, wenn man nicht 100 Prozent im Gleichgewicht ist. Für Surfer oder Snowboard-Fans zweifelsohne ein gutes Trainingsmittel, für uns aber im Test etwas zu anspruchsvoll.

*Die Testredaktion rund um den "ntv Produkt-Check" ist unabhängig, erwirbt alle Produkte auf eigene Kosten, führt Tests durch und bewertet nach objektiven Kriterien. Wenn Sie ein Produkt über einen Link kaufen sollten, erhalten wir eine Provision. Der Preis ändert sich dadurch nicht.

Quelle: ntv.de

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