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Baden-WürttembergOffene Fragen nach Absturz von Kleinflugzeug im Weinberg

05.10.2026, 03:02 Uhr
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(Foto: Marius Bulling/onw-images/dpa)

Woher kam die Maschine, wer waren die Opfer? Die Ermittler suchen nach dem fatalen Crash kurz vor der Landebahn eines kleinen württembergischen Flughafens nach Antworten.

Gundelsheim (dpa/lsw) - Nach dem Absturz eines Kleinflugzeuges im Landkreis Heilbronn hofft die Polizei auf eine baldige Identifizierung der beiden Toten. Ebenso laufen die Ermittlungen zur Herkunft des zweisitzigen Ultraleichtflugzeugs weiter auf Hochtouren, wie eine Polizeisprecherin sagte. Die Maschine war in einem Weinberg bei Gundelsheim abgestürzt und ausgebrannt - das Registrierungskennzeichen war nicht mehr zu erkennen.

Klar ist bislang nur, dass das Kleinflugzeug am Sonntag kurz nach 12.00 Uhr beim Landeanflug auf einen nahe gelegenen Flugplatz aus unbekannten Gründen durchstartete, einen Zaun streifte und dann mit einem Baum kollidierte. In einem Weinberg stürzte die Maschine ab und ging in Flammen auf.

Rettungssystem des Flugzeugs löste aus

Experten des Landeskriminalamtes stellten vor Ort fest, dass ein sogenannter pyrotechnischer Satz, der im Flugzeug zur Auslösung des Gesamtrettungssystems verbaut war, bereits detoniert war. In dieser Art von Kleinflugzeugen gibt es keinen Schleudersitz für etwaige Notfälle, sondern die Maschine wird durch eine gezielte Explosion nach oben gezogen. Ob das für eine technisch bedingte und dann missglücke Notlandung sprechen könnte, dazu wollte sich die Polizei nicht äußern - ebenso zu Spekulationen zur Herkunft der Maschine.

Erst vor vier Wochen war ein Kleinflugzeug nahe einem Flugplatz bei Weinheim im Grenzgebiet zu Hessen abgestürzt. Auch bei diesem Vorfall gab es zwei Tote.

Quelle: dpa

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