BayernErster 1860-Sieg nach Zwangsabstieg - "Macht natürlich Mut"

Nach dem Zwangsabstieg gelingt 1860 München der erste Saisonsieg in der Regionalliga – ausgerechnet beim bisherigen Spitzenreiter. Die nächste Aufgabe kommt schnell.
München (dpa/lby) - Der erste Sieg nach dem Zwangsabstieg sorgte bei den Münchner "Löwen" für große Erleichterung. Den zwei Remis zum Saisonstart ließ der TSV 1860 München einen 3:0 (1:0)-Erfolg auswärts beim bisherigen Regionalliga-Tabellenführer FC Memmingen folgen. "Es war nicht unser bestes Spiel. Vor allem die erste Halbzeit hat uns nicht so gefallen", sagte 1860-Trainer Alper Kayabunar nach der Partie im Interview mit BR24Sport.
Unentschieden sorgen für Extra-Motivation
Die beiden Unentschieden gegen den 1. FC Schweinfurt 05 (2:2) sowie den FC Augsburg II (2:2) hatten die "Löwen" für diesen Auftritt besonders angestachelt. "Von Anfang an war uns klar: Wir wollen dieses Spiel einfach gewinnen - ganz egal auf welche Art und Weise", sagte der Coach.
In der mit 5.000 Zuschauern ausverkauften Arena sorgten Florian Niederlechner (12.), Lance Fiedler (56.) und Michael Eberwein (89.) mit ihren Toren für den Erfolg der Münchner Fußballer. "Wir haben in den richtigen Phasen die Tore geschossen", sagte Kayabunar.
Nach schwierigen Tagen wächst das Selbstvertrauen
Der 1860-Trainer hatte seiner Mannschaft mehr defensive Konzentration verordnet nach den insgesamt vier Gegentoren in Schweinfurt und daheim gegen Augsburg II. Nach einer Insolvenz im Juni, chaotischen Tagen danach und dann der Neugründung einer Spielbetriebsgesellschaft spielen die "Löwen" erst seit kurzer Zeit zusammen und haben damit noch Trainingsrückstand.
"Es gab einige brenzlige Situationen, die wir überstehen mussten. Trotzdem haben wir intensiv verteidigt, sogar nach dem dritten Tor haben wir noch einmal alles reingeworfen, um die Null zu halten", sagte Kayabunar im BR.
Am Dienstag sind die "Löwen" beim TSV Aubstadt (19.00 Uhr) zu Gast. "Wir sind ungeschlagen, das macht natürlich Mut. Trotzdem müssen wir noch einige Sachen verbessern", sagte Kayabunar.