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BayernMordangeklagter schweigt - Tochter entdeckte tote Mutter

02.02.2026, 10:32 Uhr
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Im Prozess um den Mord an einer dreifachen Mutter in Augsburg sagt der Angeklagte nichts. Die kleine Tochter entdeckte die tote Mutter und alarmierte die Polizei.

Augsburg (dpa/lby) - Im Prozess um das Gewaltverbrechen an einer dreifachen Mutter in Augsburg hat sich der Angeklagte zu den Vorwürfen nicht geäußert. Der 29-Jährige soll die Frau in deren Wohnung mit vier Kopfschüssen umgebracht haben, er ist wegen Mordes angeklagt.

"Er wird keine Angaben machen", sagte Verteidiger Jörg Seubert zu Beginn des Prozesses. Eventuell werde sich der Angeklagte später in dem Verfahren äußern.

Der Mann soll am 19. Mai des vergangenen Jahres spätabends heimlich in die Wohnung der 30-Jährigen eingedrungen sein und die Mutter erschossen haben. Die Frau hatte drei kleine Kinder. Ein Sohn und eine Tochter waren während der Tat in dem Haus und mussten das schreckliche Geschehen miterleben. Die Tochter fand die blutüberströmte Mutter und alarmierte über eine Verwandte die Polizei.

Angeklagter soll keine enge Beziehung zum Opfer gehabt haben

Auslöser der Tat soll gewesen sein, dass sich die Frau von dem Ziehvater des Angeklagten wenige Wochen vorher getrennt hatte und der 29-Jährige dies quasi rächen wollte. Der beschuldigte Deutsche selbst soll keine enge Beziehung zu der Frau gehabt haben.

Die Strafkammer geht von einem komplexen und langwierigen Verfahren aus. Das Gericht hat 20 weitere Verhandlungstage geplant, ein Urteil ist erst Mitte Juni geplant.

Quelle: dpa

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