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Berlin & BrandenburgDrei Männer in Berlin bei Messerattacken verletzt

06.08.2026, 14:21 Uhr
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Dreimal wird in Berlin am Mittwoch ein Messer gezückt. Ein Mann will in einem Imbiss einen Streit schlichten – und wird dann niedergestochen. Auch bei zwei weiteren Fällen gibt es Verletzte.

Berlin (dpa/bb) - Drei Männer sind in Berlin am Mittwoch mit einem Messer verletzt worden. Bei einem Streit in einem Imbiss in der Scharnweberstraße in Reinickendorf wurde am Morgen ein 36-Jähriger von drei Zechprellern niedergestochen, wie die Polizei mitteilte. Der Mann wurde demnach mit mehreren Stichverletzungen in eine Klinik gebracht, wo er notoperiert wurde. In Lebensgefahr soll er nicht geschwebt sein. Die Täter flüchteten.

Laut ersten Erkenntnissen wollten die drei Männer ihre Rechnung nicht bezahlen. Es kam zum Streit mit einem 28-jährigen Mitarbeiter. Einer der Männer soll dem Mitarbeiter unvermittelt ins Gesicht geschlagen haben. Der 36-Jährige, ein Bekannter des Mitarbeiters, soll versucht haben, den Streit zu schlichten. Dabei soll ihn einer der Männer mit dem Messer verletzt haben.

Zwei weitere Attacken in Neukölln und in Schöneberg

Es war nicht die einzige Messerattacke an dem Tag: Am Abend gerieten ein 19-Jähriger und ein 22-Jähriger auf dem Vorplatz des S-Bahnhofs Südkreuz am Hildegard-Knef-Platz in einen Streit. Der 19-Jährige soll ein Messer gezogen und seinen Kontrahenten damit attackiert haben. Der 22-Jährige erlitt Stichverletzungen im Rumpfbereich.

Der 22-Jährige wurde in eine Klinik gebracht, in der er notoperiert wurde. Er soll nicht in Lebensgefahr gewesen sein. Der 19-Jährige wurde am Tatort im Ortsteil Schöneberg festgenommen. Die Hintergründe der Tat und der genaue Ablauf seien Gegenstand der laufenden Ermittlungen, hieß es.

Laut Polizei wurde in Neukölln ebenfalls am Abend ein Mann in der Karl-Marx-Straße mit einem Messer verletzt. Er wurde in eine Klinik gebracht. Lebensgefahr soll auch hier nicht bestanden haben. Weitere Details zu der Attacke waren zunächst nicht bekannt.

Quelle: dpa

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