Berlin & BrandenburgGraffiti am Bahnhof Spandau - Durchsuchung bei Verdächtigem

Die Polizei kommt am Morgen. Die Ermittler durchsuchen die Wohnung eines Mannes, der Graffiti gesprüht haben soll.
Berlin/ (dpa/bb) - Nach Graffiti-Schmierereien am Bahnhof Spandau haben Polizisten im benachbarten Dallgow-Döberitz eine Wohnung durchsucht. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Berlin handelte es sich um eine Maßnahme der Amtsanwaltschaft der Hauptstadt, die unter anderem für Sachbeschädigungen zuständig ist. Im vorliegenden Fall ermittelt sie gegen einen 33-Jährigen, wie ein Behördensprecher sagte.
Bei dem Mann in Brandenburg wurden mögliche Beweise sichergestellt, wie es hieß. Dazu gehörten sein Smartphone, die mögliche Tatbekleidung, Graffiti-Utensilien sowie einige selbstgebaute Wurfwerkzeuge und eine sogenannte Grabenkeule, eine historische Schlag- und Stichwaffe.
Nach Angaben der Deutschen Bahn verursachen Graffiti jährlich bundesweit etwa 12 Millionen Euro Schaden. Betroffen sind vor allem S-Bahnen, Nahverkehrs- und Güterzüge sowie Brückenpfeiler, Bahnsteigzugänge und Lärmschutzwände.